75.000 Euro für das MVZ Vogelsberg

Unterstützung durch das Kompetenzzentrum für interkommunale Zusammenarbeit

Freude über den IKZ-Förderbescheid für das MVZ in Freiensteinau und Grebenhain: Grebenhains Bürgermeister Sebastian Stang, Ernst Graulich, Patient des MVZ, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak, MVZ Vogelsberg-Geschäftsführer Ulf Werner, Leiter des IKZ-Kompetenzzentrums Claus Spandau und Freiensteinaus Bürgermeister Sascha Spielberger (von links). Foto: Jennifer Sippel

Erfreut haben Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak (CDU), der Geschäftsführer des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Vogelsberg, Ulf Werner, sowie die Bürgermeister von Freiensteinau und Grebenhain Sascha Spielberger und Sebastian Stang einen Förderbescheid über 75.000 Euro für das MVZ entgegengenommen. Claus Spandau, Leiter des Kompetenzzentrums für interkommunale Zusammenarbeit, war nach Grebenhain gekommen, um den Bescheid zu überreichen und sich vor Ort nach dem aktuellen Sachstand zu erkundigen, teilte der Kreis mit.

„Es ist schön zu sehen, dass dieses Projekt auch über die Grenzen des Kreises hinaus Unterstützung findet“, erklärte Dr. Mischak. „Wir haben noch einige Pläne, die es gilt, nach und nach umzusetzen. So sind vor Kurzem die Bauanträge für den geplanten Neubau in Freiensteinau und den Anbau in Grebenhain eingereicht worden, zudem soll das MVZ in Freiensteinau im Herbst eine neue Ärztin bekommen. Hier im Kreis gibt es etwa zehn Prozent weniger Hausärzte als noch vor zehn Jahren – deshalb freuen wir uns über jede Ärztin und jeden Arzt, die oder der bei uns arbeiten möchte

„Ich freue mich außerordentlich, Ihnen den Förderbescheid übergeben zu können“, erklärte Spandau. „Sie haben hier eine für die Bevölkerung sehr wichtige Aufgabe übernommen, indem Sie die gesundheitliche Versorgung dauerhaft sichern. Dass ein Landkreis mit zwei Gemeinden in dieser Form zusammenarbeitet, ist schon eine Besonderheit“, betonte Spandau. Das MVZ Vogelsberg in Freiensteinau und Grebenhain ist das bisher erste kommunale MVZ, bei dem ein Landkreis und zwei Gemeinden als Gesellschafter interkommunal zusammenarbeiten. Damit soll die medizinische Versorgung auf lange Sicht gewährleistet werden. +++ pm