Zweite Hochschulmesse gut besucht: Arbeitsagentur sieht sich bestätigt

Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler drängen durch die Räume des Berufsinformationszentrums in der Fuldaer Gambettagasse, bleiben an Messeständen stehen, stellen Fragen, vergleichen Möglichkeiten. Es ist die zweite Hochschulmesse der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda – und für die Verantwortlichen ein weiterer Beleg dafür, dass das Konzept aufgeht.

Nachdem bereits die Premiere im vergangenen Jahr auf große Resonanz gestoßen war, fällt auch die Bilanz der diesjährigen Veranstaltung positiv aus. Wenige Wochen vor den Schulsommerferien 2025 informierten sich Jugendliche aus der Sekundarstufe II über branchenübergreifende Studiengänge aus der gesamten Hochschullandschaft in Hessen, Bayern und Thüringen sowie über duale Studienangebote.

Das Format richtet sich vor allem an die gymnasialen Oberstufen im Einzugsgebiet von Stadt und Landkreis Fulda, dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg sowie dem Vogelsbergkreis. Nach Einschätzung der Arbeitsagentur leistet die Messe damit auch einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels.

Nahezu 20 Universitäten und Hochschulen sowie Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes waren mit Informationsständen und Ansprechpartnern vertreten. Sie standen insbesondere denjenigen Rede und Antwort, die bei der Wahl ihres weiteren Bildungswegs noch unentschlossen sind. Fragen zum Studium, zu Studieninhalten oder zur Finanzierung konnten direkt geklärt werden.

„Neben den rund 30 Ausstellern haben wir auch in diesem Jahr wieder unsere Fachvorträge im Angebot, die zum Start der Messe um 10 Uhr schon zu 80 Prozent der rund 320 verbindlichen Anmeldungen ausgebucht waren“, sagt Isabel Müller von der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die die Hochschulmesse federführend geplant und durchgeführt hat.

Neu war in diesem Jahr das Angebot einer sogenannten „Mappenberatung“ im Erdgeschoss des Berufsinformationszentrums. Es richtete sich an Interessierte der Studiengänge Kunst und Design. Die insgesamt drei Termine waren für jene vorgesehen, die sich für kreative Studiengänge interessieren und ihre Bewerbungsunterlagen professionell einschätzen lassen wollten.

„Unsere Hauptzielgruppe sind natürlich Schüler, die die gymnasiale Oberstufe besuchen, in diesem Jahr ihr Abitur ablegen oder im kommenden Jahr die Allgemeine Hochschulreife erlangen“, erklärt Karsten Hesse, der bei der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda als Geschäftsführer unter anderem die Bereiche arbeitnehmerorientierte Vermittlung, Arbeitgeberservice und Berufsberatung verantwortet.

Um möglichst viele Schulabgänger zu erreichen, setzte die Arbeitsagentur in diesem Jahr auf eine breit angelegte Werbekampagne. „Uns war wichtig, den Jugendlichen ein niedrigschwelliges Angebot zu unterbreiten, wir verlangen dementsprechend auch keinen Eintritt oder Vermittlungsgebühren“, betont Berufsberater Steffen Klingel. Er ergänzt: „Nicht selten tauschen sich Schulabgänger mit Studierenden aus, die auch dabei helfen, Vorurteile und Hemmschwellen abzubauen.“

Die hohe Resonanz bestärkt die Verantwortlichen in ihrem Kurs. Sie sehen die Hochschulmesse als wichtigen Baustein, um jungen Menschen Orientierung zu geben und zugleich dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

„Das rege Interesse und die hohe Auslastung unserer Hochschulmesse bestärkt uns, mit unserer zweiten Ausrichtung einen wichtigen Impuls gesetzt zu haben. Es werden viele unterschiedliche Studiengänge, -inhalte und duale Studiengänge an unterschiedlich ausgerichteten Hochschulen, Berufskollegs und Universitäten hessenweit sowie aus den benachbarten Landkreisen und Nachbarländern präsentiert. Das Angebot ist wirklich sehr komplex und wird dankenswerterweise von den jungen Erwachsenen sehr gut angenommen“, sagt Katharina Henkel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, abschließend zufrieden. +++ ja


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*