Ziegler: Hinter jeder Kanüle steht eine hohe Verantwortung

Medizintechnikhersteller Acti-Med in Freiensteinau

Geschäftsführer Thomas Duy, Personalleiterin Waltraud Höhn, Abteilungsleiterin des Reinraumes Kanülenfertigung Daniela Ricko und der Landtagsabgeordnete Maximilian Ziegler. Foto: Steffen Eckel

Der SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Ziegler besuchte den Medizintechnikhersteller Acti-Med in Freiensteinau. Das zur Jecture-Gruppe gehörende Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für Kanülen und Kanülensysteme. Gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Duy und Personalleiterin Waltraud Höhn besichtigte er die Produktionsstätte in Freiensteinau. „Es ist immer wieder beeindruckend, was für führende Unternehmen im Vogelsberg tätig sind. Man muss sich nur vorstellen, wie genau und perfektionistisch Acti-Med die teilweise winzig kleinen Kanülen produziert und die ganz Welt damit beliefert. Hinter jeder Nadel steht dabei das Schicksal eines Menschen,  Mit jeder Nadel haben wir eine hohe Verantwortung für den jeweiligen Endanwender, weshalb der Qualitätsanforderungen bei 100% liegen“, zeigte sich der SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Ziegler beeindruckt.

Am Hauptsitz in Freiensteinau arbeiten rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine weitere Produktionsstätte befindet sich im polnischen Kozerki. Während der Coronazeit war der Medizintechnikhersteller als sehr systemrelevantes Unternehmen eingestuft worden. Seit diesem Jahr ist Thomas Duy Geschäftsführer der 1997 gegründeten Acti-Med. „Ohne das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wären wir nicht so erfolgreich. Wir sind vor allem für die Qualität unserer Spezialkanülen weltweit bekannt. Nach den individuellen Anforderungen unserer Auftraggeber begleiten wir das Produkt von der Idee bis zur fertigen Produktion. Denn nicht immer haben Kanülen nur zwei Löcher, eine Spitze oder sind gerade“, sagte Thomas Duy während der Führung durch das Unternehmen.

Für Maximilian Ziegler haben Firmen wie Acti-Med eine wichtige Leuchtturmfunktion für die Region. „Im Vogelsberg geht was! Trotz der Gegebenheiten, die der ländliche Raum mit sich bringt, haben solche Unternehmen eine Zukunft im Vogelsberg. Das heißt aber auch, dass wir von Seiten der Politik den Firmen die nötige Unterstützung bieten müssen, um auf Veränderungen des Marktes reagieren zu können. Gerne werde ich Unternehmen dabei unterstützen, Wege zu verkürzen und Verbindungen herzustellen“, so der Landtagsabgeordnete abschließend. +++