Vertreterversammlung der Raiffeisenbank eG Großenlüder

„Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“

Großenlüder. Im Jahr des 200. Jubiläums des Geburtstags von Friedrich Wilhelm Raiffeisen hat die Raiffeisenbank eG, Großenlüder  auf der Vertreterversammlung über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 berichtet. Stellvertretend für die mittlerweile 6.732 Mitglieder nahmen die Vertreterinnen und Vertreter die Berichte von Vorstand und Aufsichtsrat entgegen und beschlossen neben der Feststellung des Jahresabschlusses sowie der Gewinnverwendung auch die Entlastung der verantwortlichen Gremien. Im Namen des Aufsichtsrats und des Vorstandes hieß der Aufsichtsratsvorsitzende Hubert Engel zunächst die Teilnehmer der Vertreterversammlung willkommen.

Sein besonderer Gruß galt dem Kabarettisten Wolf Mihm, der zum Abschluss der Veranstaltung mit seiner humorvollen Art über „Interessantes rund um das regionale Finanzwesen“ berichtete. In seiner Ansprache dankte der Aufsichtsratsvorsitzende Hubert Engel insbesondere dem in diesem Jahr altersbedingt ausscheidenden Aufsichtsratsmitglied Rainer Weißmüller für seine Verdienste um die Raiffeisenbank eG, Großenlüder. Im Anschluss referierte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Bien über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und zur aktuellen Situation auf dem Bankenmarkt. Neben den Niedrigzinsen wirken noch weitere Trends wie die Digitalisierung, die Demografie so- wie die Regulatorik auf die Bankenbranche ein und stellen auch die Raiffeisenbank eG, Großenlüder vor große Herausforderungen. Insbesondere greift er das Thema „Digitalisierung“ auf. „Wir haben das Wissen und die Erkenntnis, dass die meisten Kunden und Mitglieder sich bei einer finanziellen Fragestellung vorab im Internet informieren, dann aber aufgrund der Expertise sowie des Vertrauensverhältnisses den Weg zu ihrem Ansprechpartner in der Raiffeisenbank suchen. Die Raiffeisenbank bietet neben dem persönlichen Ansprechpartner vor Ort zudem alle modernen Kommunikationswege, wie z.B. die VR-BankingApp oder WhatsApp.“ so Jürgen Bien.

Ergänzend informierte Bien darüber, dass die Raiffeisenbank eG, Flieden und die Raiffeisenbank eG, Großenlüder den nächsten Schritt für eine Bündelung der Kräfte beschreiten werden. „Die Vorstände und Aufsichtsräte beider Banken haben in den zu- rückliegenden Wochen jeweils einstimmig beschlossen, Fusionsgespräche aufzunehmen.“ Anschließend berichtete Vorstandsmitglied Torsten Leinweber über das insgesamt zufriedenstellende Geschäftsjahr 2017 und legte den Jahresabschluss 2017 vor. Das Kundengesamtvolumen stieg um 6,6 % auf 622,8 Millionen Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 8,1 % auf 353,6 Millionen Euro. Die Kreditvergabe an unsere Kunden erhöhten sich um 7,8 % auf 170,4 Millionen Euro und die Einlagen um 4,9 % auf 269,3 Millionen Euro. Diese Entwicklung wird als großer Vertrauensbeweis der Kunden angesehen. Die Ertragslage war zufriedenstellend. Der Zinsüberschuss konnte mit 6,4 Millionen Euro (Vorjahr: 6,3 Millionen Euro) stabilisiert werden.

Die Kosten bewegten sich aufgrund von Sonderfaktoren über dem Vorjahresniveau. Weitere Kostenoptimierungen werden angestrebt. „Die Mitglieder werden mit einer Dividende in Höhe von 3,0 % am Erfolg der Bank beteiligt sowie die Rücklagen angemessen gestärkt. Zudem wird als einzigartiges Instrument der Mitgliederförderung eine Genossenschaftliche Zinsrückvergütung in Höhe von 80.000 EUR an die Mitglieder ausgeschüttet und in Form von Genussrechten angelegt“, verdeutlicht Torsten Leinweber. Im Bericht über die gesetzliche Prüfung, der von dem stellvertretenden Aufsichtsrats- vorsitzenden Jürgen Erb vorgetragen wurde, gab es keinerlei Beanstandungen. Darüber hinaus beschloss die Versammlung die Änderung der Satzung. Wieder in den Aufsichtsrat gewählt wurden die Herren Michael Ruppel, Fulda-Haimbach, Jürgen Erb, Hosenfeld. +++ pm

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