Urlaub im Ausland? Restmünzen bitte hinterher zur Caritas!

Viele in Fulda und Nord-, Ost- und Oberhessen freuen sich auf Weihnachten und den Jahreswechsel auch wegen der schön langen hessischen Weihnachtsferien. So kann man die Festtage gemütlich zu Hause verbringen und trotzdem hinterher noch eine kleine Reise in irgendein „Winterwunderland“ machen.

Führt die Reise ins Ausland? Nach dem Urlaub finden sich dann erfahrungsgemäß einige vergessene Münzen oder sogar ein Scheinchen in der Geldbörse. Dieses Restgeld aus der Urlaubskasse sollte nicht in einer Schublade enden, sondern bitte geben Sie es der Caritas!

Die Caritas nimmt gerne alle Fremdwährungen in jeder Betragsgröße als Spenden an – egal aus welchem Land. Auch altes, nicht mehr gültiges Geld wie D-Mark oder Niederländische Gulden – wirklich alles ist willkommen. Denn anders als Privatpersonen, die solche kleinen, gestückelten Beträge und Einzelmünzen kaum zurücktauschen können, darf die Caritas als Wohlfahrtsverband auch einen solchen internationalen Mix von Münzen und Scheinen in Euro „ummünzen“. In der Summe sorgen daher diese vielen kleinen Beträge verschiedenster Herkunft für eine echte, zusätzliche Unterstützung der Caritas-Arbeit.

Sammelstellen gibt es im ganzen Bistum. In Fulda kann Fremdgeld zum Beispiel direkt im Caritas-Haus in der Wilhelmstraße 2 gleich neben dem Dom bei der Öffentlichkeitsarbeit abgegeben werden. Wo sonst noch im Rahmen der Aktion „Kleine Münzen – große Hilfe“ die Sammelboxen für die Fremdwährungen stehen, können Interessierte beim Caritas-Pressereferat unter Tel. 0661 / 2428-161 oder per E-Mail unter oeffentlichkeitsarbeit@caritas-fulda.de erfragen. Im Internet findet man ebenfalls eine Liste derjenigen Einrichtungen, die Fremdmünzen annehmen (einfach auf www.caritas-fulda.de unter Engagement & Spenden das Stichwort „Fremde Währungen“ anklicken).

Der Erlös dieser Fremdgeld-Sammelaktion kommt zur Hälfte den jeweils sammelnden Einrichtungen wie Kindertagesstätten oder Kirchengemeinden für eigene kleine Caritas-Hilfsprojekte zugute. Die andere Hälfte fließt in die Ukraine-Partnerhilfe der Fuldaer Caritas: Im westukrainischen Bistum Iwano-Frankiwsk werden Selbsthilfegruppen für Menschen mit Behinderung und ihre Familien aufgebaut und fachlich unterstützt, und weiterhin sollen natürlich die vielen von der dortigen Caritas unterstützten Binnenflüchtlinge aus der Ostukraine notwendige Hilfe erhalten. +++ pm