Über 63 Millionen für den Breitbandausbau im Landkreis Fulda

Landrat Woide: Gut für den ländlichen Raum

Der Landkreis Fulda hat heute vom Bund einen weiteren vorläufigen Förderbescheid für den Gigabit-Ausbau auf der Basis des Deckungslückenmodells in Höhe von 63,7 Millionen Euro erhalten. Das Geld ist zu verwenden für den Glasfaseranschluss von rund 12.000 Privatadressen und für mehr als 2.100 gewerbliche Adressen. Diese Förderzusage des Bundes ist nicht zu verwechseln mit der bereits im April 2022 ausgesprochenen Förderung in Höhe von 49,1 Millionen Euro, bei der noch eine Aufgreifschwelle von maximal 100 Mbit/s zu berücksichtigen war. Landrat Bernd Woide freut sich sehr über die Förderung und dankt dem Bund: „Die Zusage versetzt den Landkreis Fulda in die Lage, den Breitbandausbau weiter voranzutreiben und insbesondere auch den ländlichen Raum an die digitale Glasfaserautobahn bis in die Häuser anzubinden.“

„Das ist eine richtig gute Nachricht. Diese Förderung durch den Bund bleibt wichtig, damit wir in der Region noch stärker in der großen Bandbreite von Gigabit ankommen“, so MdB Michael Brand, der nach einem „Breitband-Gipfel“ mit der Hausspitze des damaligen Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Landratsamt Fulda im Jahr 2016 die erste Breitband-Förderung des Bundes für die Region erreichen konnte. „Durch die gute Vorarbeit des Landkreises Fulda konnten wir seinerzeit zu dem auch den ersten Förderbescheid bundesweit erreichen“, so der Wahlkreisabgeordnete und erklärt zur aktuellen Bundesförderung: „Das ist eine sehr gute Initiative des Landkreises und eine sehr gute Nachricht nicht nur für die betroffenen Haushalte und Betriebe, sondern für die gesamte Region. Jeder weiß, dass die Anbindung an das Internet, auch in hoher Geschwindigkeit, eine wirkliche Zukunftsfrage gerade für den ländlichen Raum ist. Ich bin froh, dass die jetzige Bundesregierung die Initiative der alten Bundesregierung weiterträgt und sich die Menschen darauf verlassen können, dass der Anschluss an das Internet Schritt für Schritt und mit entsprechender hoher Bandbreite erfolgen wird.“

„Mit den Mitteln aus dem Förderprogramm werden dringend notwendige Maßnahmen vorangetrieben und unterversorgte Gebiete endlich erschlossen. Das BMDV hat mit dem Förderprogramm Gigabit 2.0 genau dort zielgerichtet angesetzt, wo der private Ausbau an seine Grenzen stößt. Das neu konzipierte Programm greift, denn nicht die schnellsten, sondern die Projekte mit dem höchsten Förderbedarf, werden bewilligt. Schnelles Internet ist ein zentrales Kriterium zur Standortwahl für Unternehmen und steigert die Attraktivität unserer Kommunen. Breitband ist Zukunft, nur mit einer leistungsstarken digitalen Infrastruktur kann der Landkreis Fulda gestärkt werden, neue Arbeitsplätze entstehen und erhalten werden. Digitales Arbeiten im ländlichen Raum wird damit erleichtert. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das einen enormen Zugewinn an Lebensqualität und wirtschaftlichen Chancen“, so der heimische Bundestagsabgeordnete der FDP Jürgen Lenders.

Die von der Initiative des Landkreises profitierenden Adressen liegen in folgenden Kommunen: Bad Salzschlirf, Burghaun, Dipperz, Ebersburg, Ehrenberg (Rhön), Eichenzell, Eiterfeld, Flieden, Fulda, Gersfeld (Rhön), Großenlüder, Hilders, Hofbieber, Hosenfeld, Hünfeld, Kalbach, Künzell, Neuhof, Nüsttal, Petersberg, Poppenhausen (Wasserkuppe), Rasdorf und Tann (Rhön). +++