Tillich: Bürger sollten Gewalt und Aufrufen dazu entgegentreten

Asyl

Dresden. Sachsens CDU-Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat vor der Gefahr gewarnt, dass Einschüchterungen und Angriffe gegenüber Asylsuchenden, gegenüber Bürgermeistern, Landräten und engagierten Bürgern um sich greifen: Im Gespräch mit der “Leipziger Volkszeitung” forderte Tillich deshalb alle Bürger auf, der Gewalt und Aufrufen dazu entgegenzutreten. “Was in Freital in den letzten Tagen passiert ist, ist nicht akzeptabel.” Man dürfe über Zuwanderung und Asyl natürlich streiten. “Das muss aber nach demokratischen Regeln geschehen.” Er habe auch überhaupt kein Verständnis dafür, wenn ausgerechnet gegen die Menschen Stimmung gemacht werde, die Schutz suchten und nicht selten alles verloren hätten. Zur menschenwürdigen Hilfe gehöre auch eine anständige Unterkunft. Gleichzeitig forderte Tillich von der Politik und der Justiz schnelle Asylverfahren, “damit die Menschen wissen, ob sie ein Bleiberecht haben oder nicht”. Und wer keinen Anspruch habe, der müsse das Land verlassen. “Wir alle sind hier an Recht und Gesetz gebunden”, stellte Tillich klar. +++ fuldainfo

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1 Kommentar

  1. Wer fragt die Bürger dieses Landes?

    Niemand, die Politik gibt vor was man zu denken,zu tun und zu lassen hat.
    Sie sitzt weit weg in ihrem Elfenbeitürmchen und überlässt es den Bürgern mit allen Problem fertig zu werden.
    Kommt der Bürger dann fragt und scheitert wird er beschimpft und mit rechten Keule bedroht. Migrationsbeauftragte und Berufsbetroffene jaulen hinter sicheren Mauern mit ihren Kindern in Privatschulen und schüren mit ihren unbedachten Äußerungen und Taten den Unmut in unserem Land. Gewalt ist nie ein Lösung, die Einschränkung der Meinungsfreiheit und Ignorrierrung des Bürgerwillens allerdings auch nicht.

    Politiker redet endlich mit uns und schafft gerechte Lösungen nicht nur Worthülsen.

Demokratie braucht Teilhabe!