Studie: Öffentliche Investitionen bringen dem Staat Gewinn

Eine Rendite von sieben Prozent

Bundestag Geld

Berlin. Öffentliche Investitionen bringen dem Staat Gewinn – jedenfalls nach einigen Jahren und solange die Zinsen niedrig sind. Das berichtet das “Handelsblatt” unter Berufung auf eine Studie des Mannheimer Ökonomen Tom Krebs und seines Kölner Kollegen Martin Scheffel im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Nach 20 Jahren erzielen demnach öffentliche Investitionen in Straßen, Glasfasernetze und Schienen eine Rendite von sieben Prozent, Investitionen in Schulen und Kitas von 14,3 Prozent und in Hochschulen von 8,7 Prozent für den Staat. Das Bruttoinlandsprodukt liegt jeweils etwa um ein Prozent höher als ohne diese Investitionen, und Jobs schaffen sie auch. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will die Erkenntnisse der Studie nutzen, um das Thema Investitionen erneut auf die Agenda der Bundesregierung zu setzen, berichtet das Blatt weiter. +++

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1 Kommentar

  1. Und wieder wird bestätigt, was Sache ist: Wenn der Staat in die Zukunft investiert, rechnet sich das, insbesondere wenn die Zinsen niedrig (oder bei 0) liegen. Schäuble aber betet die schwarze Null an und verhindert damit dringend notwendige Zukunftsinvestitionen in Infrastruktur, Bildung und sozialen Wohnungsbau. Er betrügt damit die künftigen Generationen. Leider ist die SPD viel zu schwach, um diesem Irrsinn eines älteren Herrn ein Ende zu bereiten.

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