Studie: Nur jede zwölfte Großstadt hat eine Oberbürgermeisterin

In punkto Frauenanteile schneiden die Grünen am besten ab

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Berlin. Nur jede zwölfte Großstadt mit über 100.000 Einwohnern hat eine Oberbürgermeisterin und auch in den Stadtparlamenten haben Männer noch die Oberhand. Das geht aus einer Studie der Heinrich-Böll-Stiftung hervor, über die das Magazin Focus berichtet. Erlangen steht an der Spitze des sogenannten „Gender-Rankings“ der Heinrich-Böll-Stiftung, das für 73 Städte die Frauenanteile in den kommunalen Spitzenpositionen untersuchte. Schlusslicht ist die Stadt Mülheim an der Ruhr mit 22,2 Prozent Frauenanteil im Stadtrat. Zum vierten Mal wurde die Zahl der Frauen im Stadtrat, Ausschüssen, Fraktionsvorsitz und Bürgermeister untersucht. Im Durchschnitt werden 29,1 Prozent dieser Positionen von Frauen besetzt, eine deutliche Verbesserung seit der ersten Studie 2008. Allerdings sind demnach nur noch 8,2 Prozent der Oberbürgermeister in deutschen Großstädten ab 100.000 Einwohner weiblich – darunter aber immerhin Köln, die viertgrößte Stadt Deutschlands. In punkto Frauenanteile schneiden die Grünen am besten ab. Die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung verlangt eine verbindliche Frauenquote für kommunale Spitzenämter. +++

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