Startschuss für neues Wohngebiet in Maintal

Wohngebiet „Eichenheege“ in Maintal

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich gaben Landrat Thorsten Stolz (rechts), Bürgermeisterin Monika Böttcher, Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser (Zweiter von links), MIG-Geschäftsführer Daniel Schächtele (Zweiter von rechts) und Architekt Lars Klimaschewski sowie Baunternehmer Ragnar Feickert (Hintergrund) den Startschuss für die Erschließungsarbeiten für das neue Wohngebiet Eichenheege in Maintal-Dörnigheim, wo mit Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises bezahlbarer Wohnraum entsteht. 

Die Stadt Maintal hat zusammen mit der städtischen Maintal Immobilien Gesellschaft (MIG) GmbH damit begonnen, das neue Wohngebiet „Eichenheege“ im Stadtteil Dörnigheim zu entwickeln. Dafür investiert die Maintal Immobilien Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Stadt Maintal insgesamt circa 3,2 Millionen Euro. Auf dem insgesamt 2,7 Hektar großen Areal auf einem früheren Sportgelände direkt am Stadtwald soll auf einer Fläche von 3700 Quadratmetern auch mit Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Der Kreis unterstützt das Vorhaben mit voraussichtlich circa 1,1 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Preisgünstiger Wohnungsbau“. Nun rollen die Bagger und haben ihre Arbeit aufgenommen, heißt es in der Meitteilung.

Landrat Thorsten Stolz, Bürgermeisterin Monika Böttcher, Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser und MIG-Geschäftsführer Daniel Schächtele trafen sich unlängst mit Architekt Lars Klimaschewski und weiteren am Bau beteiligten Personen, um den offiziellen Startschuss für die Erschließungsarbeiten zu geben. Landrat Stolz informierte sich über die bevorstehende Großbaustelle auf dem Areal, wo der Main-Kinzig-Kreis den Bau von 42 Wohneinheiten fördert. „Die Stadt Maintal hat bereits mit zwei abgeschlossenen Wohnungsbauprojekten in Hochstadt und Dörnigheim gezeigt, dass es möglich ist, preisgünstige und gleichzeitig moderne und ansprechende Wohnungen zu schaffen. Gerade Menschen, die über kleine und mittlere Einkünfte verfügen, haben es zunehmend schwer, in Ballungsräumen geeignete Wohnungen für sich und ihre Familien zu finden. Deshalb ist es wichtig und richtig, dass der Main-Kinzig-Kreis mit seinem Förderprogramm für preisgünstigen Wohnungsbau finanzielle Mittel bereitstellt“, sagte der Landrat. Mit Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises sollen in dem neuen Wohngebiet drei Wohngebäude mit jeweils drei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss sowie einer Teilunterkellerung entstehen. „Der Quadratmeterpreis wird wie bei dem Projekt in Dörnigheim wieder bei 7,50 Euro liegen“, sagte MIG-Geschäftsführer Daniel Schächtele.

„Mit unserem neuen Wohngebiet beginnen wir ein Projekt, mit dem wir der großen Nachfrage nach Wohnungen und Häusern in Maintal begegnen. Insgesamt werden in der Eichenheege 145 Wohneinheiten in Geschosswohnungsbauten und Häusern entstehen, darunter 42 vom Main-Kinzig-Kreis geförderte Wohnungen. Das Areal bietet außerdem Platz für 22 Reihenhäuser, 16 Doppelhaushälften und sechs Einfamilienhäuser“, erläuterte Bürgermeisterin Monika Böttcher. Landrat Stolz freute sich insbesondere über die sehr gute Infrastruktur, denn die Gebäude entstehen in direkter Nachbarschaft zur neu gebauten Kindertagesstätte: „Die Lage ist gerade für junge Familien ideal: Kita und Stadtwald sind in unmittelbarer Nähe und auch Einkaufsmöglichkeiten sind zu Fuß erreichbar.“ Das neue Wohngebiet ist klimafreundlich konzipiert: Alle Grundstücke werden Regenwasser nutzen können, auch eine Regenwasserableitung vor Ort ist vorgesehen. Auf allen Gebäuden werden Photovoltaik-Anlagen errichtet und die Gebäude selbst werden zum größten Teil die Energiestandards KfW 40 oder KfW 40plus-Standard erreichen. Hinzu kommt, dass alle Gebäude einen FTTH-Glasfaser-Anschluss erhalten werden, also Glasfaser direkt ins Haus, was Bandbreiten im Gigabit-Bereich ermöglichen wird. Neben der bereits fertiggestellten Kita werden die Kinder im neuen Wohngebiet direkt vor der Haustür einen neuen Spielplatz haben. Vorgesehen sind auch Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge am Quartierseingang.

Wie Daniel Schächtele weiter erklärte, sollen die Erschließungsarbeiten bis zum Herbst abgeschlossen sein. „Der Baubeginn für die Gebäude kann dann voraussichtlich 2022 erfolgen“, sagte Schächtele. Mit den Planungen für das Baugebiet beauftragt ist eine Bürokooperation, bestehend aus Urban Concept (Hanau), Planergruppe ROB (Schwalbach) und Paul Ingenieure (Hanau).  Die Vergabeverfahren für die Grundstücke, die von Investoren bebaut werden sollen – 59 Wohnungen, 22 Reihenhäuser, 8 Doppelhaushälften – laufen aktuell. Die Grundstücksvergaben der übrigen Grundstücke – 6 Einfamilienhäuser und 8 Doppelhaushälften –  sind ebenfalls gerade angelaufen. Nach dem symbolischen ersten Spatenstich mit allen Beteiligten wünschte Landrat Thorsten Stolz „reibungslose und zügige Bauarbeiten, damit im Wohngebiet Eichenheege bald nicht mehr die Bagger und Baufahrzeuge ein- und ausfahren, sondern die Umzugswagen“. +++ pm

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