SPD spricht sich für die Wahl von Gärtner aus

Ursprünglich hatte die SPD keine Wahlempfehlung aussprechen wollen

Alfred Selent (stellv. Kassenwart), Dirk Leitschuh (Schriftführer), Winfried Kress (Vorsitzender), Gabi Heil (Kassenwart), Stefan Schaub (stellv. Vorstand), Horst Vormwald (Vorstand), Roland Besel (Stellv. Vorstand), Gerhard Fuchs (Beisitzer). Foto: privat

Die SPD Flieden & Rückers spricht sich für die Wahl von Christopher Gärtner zum Bürgermeister aus. Die Wahl findet am 25. Februar dieses Jahres statt. Die Briefwahl läuft bereits. Christopher Gärtner war und ist nicht unser Wunschkandidat. Wir müssen aber anerkennen, dass wir keine Kandidatur aus den eigenen Reihen haben organisieren können und dass Christopher Gärtner unter den nun gegebenen Umständen der einzige Bewerber ist, den wir uns in diesem für Flieden enorm wichtigen Amt vorstellen können, sagt Winfried Kress, Vorsitzender des Ortsvereins Flieden & Rückers.

Ursprünglich hatte die SPD keine Wahlempfehlung aussprechen wollen. „Wir möchten sicher niemandem von der AfD im Bürgermeisteramt und auch niemanden, der unsere Kommunalpolitik ins Lächerliche zieht“, ergänzt Dirk Leitschuh, Fraktionsvorsitzender der SPD in der Gemeindevertretung. Außerdem sei jetzt die Situation gekommen, in der Demokraten und demokratische Parteien zusammenstehen müssen.

Die beiden SPD-Politiker verhehlen nicht, dass es in einigen Themen unterschiedliche Meinungen und unterschiedliche Lösungsansätze mit der CDU und ihrem Kandidaten gibt. „Wir sind allerdings der Meinung, dass man mit Christopher Gärtner reden kann und er offen für Diskussionen ist. Letztlich geht es um das Wohl und die Zukunft unserer Gemeinde. Ganz besonders wichtig sei es, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen, um die Entscheidung nicht anderen zu überlassen, stellen Winfried Kress und Dirk Leitschuh abschließend fest. +++ pm