SPD Fulda ruft zur Teilnahme an DGB-Kundgebung zum 1. Mai auf

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Der SPD-Stadtverband Fulda hat angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung und der Debatten um Arbeitnehmerrechte zur Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am 1. Mai aufgerufen. In einer Pressemitteilung zum Tag der Arbeit kritisiert die SPD insbesondere den Umgang mit Beschäftigten und die Diskussionen über Arbeitszeiten und Löhne.

„Seit zwei Jahren erleben wir eine Wirtschaftskrise, die Zehntausende Industriearbeitsplätze kostet. Standorte schließen, Unternehmen verlagern ihre Produktion ins Ausland. Tag für Tag erleben wir Angriffe auf hart erkämpfte Rechte – auf den Acht-Stunden-Tag, auf Lohnfortzahlung, auf soziale Sicherheit“, heißt es in der Mitteilung. Immer wieder werde zudem behauptet, die Deutschen arbeiteten zu wenig, die Löhne seien zu hoch und Teilzeitarbeit müsse reduziert werden. Diese Kritik bezeichnet der SPD-Stadtverband als „substanzlos“ und als „Affront gegenüber allen werktätigen Menschen“.

Für die Sozialdemokratie habe der 1. Mai aufgrund ihrer historischen Verbundenheit mit der Gewerkschafts- und Arbeiterbewegung eine besondere Bedeutung. Der Tag sei weit mehr als ein symbolischer Feiertag. Er stehe für Solidarität, Gerechtigkeit und den Respekt vor der Arbeit. Zugleich erinnere er daran, dass gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und soziale Sicherheit keine Selbstverständlichkeit seien, sondern immer wieder neu erkämpft und verteidigt werden müssten.

Der SPD-Stadtverband Fulda ruft deshalb zur Beteiligung an der diesjährigen Demonstration und Kundgebung des DGB auf. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Arbeitnehmergottesdienst in der Stadtpfarrkirche Unterm Heilig Kreuz. Anschließend zieht der Demonstrationszug ab 10.45 Uhr zum Universitätsplatz, wo die Kundgebung und ein Maifest stattfinden sollen.

„Wir unterstützen die Forderungen des DGB und seiner Einzelgewerkschaften. Deshalb werden wir auf dem Universitätsplatz sichtbar präsent und vor allem ansprechbar sein“, erklärte der SPD-Stadtverband abschließend. +++


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