SPD für Tempolimit 130 auf Autobahnen

Grünen Paroli bieten

Die SPD will bei einer möglichen erneuten Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern auf Deutschlands Autobahnen einführen. „Das schützt die Umwelt und senkt die Unfallzahlen deutlich“, heißt es im Entwurf der Parteispitze für ein „Regierungsprogramm“, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Endgültig beschlossen werden soll das Programm auf einem Digitalparteitag im Mai. Darin ist der Wille der SPD erkennbar, in der Klimapolitik den Grünen Paroli zu bieten und den Weg zu einem „klimaneutralen Deutschland“ zu beschleunigen. So fordert die SPD, dass 2030 mindestens 15 Millionen Pkw voll elektrisch auf den Straßen unterwegs sind. Die Ökostromumlage, mit der jeder Stromkunde den Ausbau der Erneuerbaren Energie mitbezahlt, soll bis 2025 abgeschafft werden. Die Kosten der EEG-Umlage sollen ab dann aus dem Bundeshaushalt mit den Einnahmen der Anfang dieses Jahres eingeführten CO  2-Besteuerung bezahlt werden. Mit einer Solar-Offensive sollen alle geeigneten Dächer öffentlicher Gebäude sowie gewerblicher Neubauten eine Photovoltaik-Anlage bekommen. „Unser Ziel ist eine Solar-Anlage auf jedem Supermarkt und jeder Schule“, heißt es im Programmentwurf. Einer möglichen Teilprivatisierung des Staatskonzerns Deutsche Bahn erteilt die SPD eine klare Absage: „Wir werden sie als integrierten Konzern erhalten.“ +++

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5 Kommentare

  1. Das Tempolimit ist vollkommen unnötig, da mit dem Wechsel weg von fossielen Brennstoffen sich das Umweltthema sowieso erledigt hat. Sobald Wasserstoff- oder Elektroautos(die ihren strom aus Solarfeldern und Windrädern beziehen) fahren, macht es für die Umwelt keinen Unterschied mehr, ob du mit 130 oder mit 180 unterwegs bist. Und der Trend weg von Verbrennern ist ja in der Neuwagenkauf-Statistik zu erkennen. Im Endeffekt geht es doch nur wieder darum, den leuten Freiheiten zu entziehen und Vorschriften zu machen.

    Um eventuellen Kommentaren bzgl. Unfällen durch hohe Geschwindigkeit zuvorzukommen, hier mal ein paar Fakten und Statistiken:

    Die meisten Unfälle passieren auf der Landstraße (bei erlaubten 100kmh) und innerorts(30/50 kmh), nicht auf der Autobahn (Quelle: https://www.bussgeldkatalog.org/unfallstatistik/). Nur 12% aller Unfalltoten sind der Autobahn zuzuschreien, während 88% aller Unfalltoten auf Landstraßen und in Ortschaften auftreten.
    Gleichzeitig haben wir wesentlich weniger Unfälle als einige unserer Nachbarländer, die wohlgemerkt ein Tempolimit haben(Quelle: https://de.statista.com/infografik/16765/todesfaelle-auf-autobahnen-im-europa-vergleich/).

    Die Kombination der beiden Fakten, dass die wenigsten Unfalltode auf der Autobahn stattfinden und wir im Vergleich mit anderen Ländern weniger Autobahntote haben, lässt den Schluss darauf zu, dass die Einführung einer Höchstgeschwindigkeit mit hoher wahrscheinlichkeit zu keiner Reduktion der Anzahl Unfälle führt.

  2. Sorry! Noch so eine dumme Forderung und werdet nicht mehr gewählt! Tempolimit auf deutschen Autobahnen ist völlig unnötig, das regelt sich von selbst wenn dann 160, den schneller fährt zum Größtenteil, ehe niemand. Seht zu das die LKW’s von der Straße auf die Bahn kommen. Das macht einen riesigen Ruck! Auch bei den Unfällen. Egal ob CDU, SPD, Grüne und FDP hier habt alle ein Schicksal, wenn ihr euch nicht mehr um das Wesentliche kümmert, seit ihr alle weg vom Fenster. Geht das deutsche Steuerrecht an, macht es endlich transparent und einfach. Da haben alle genug zutun. Aber zuerst schafft einmal den ganzen Lobbyismus ab! Ihr müsst die Menschen nicht ständig und mit allem bevormunden, sie sind erwachsen.

    • Alleine Ihr erster Satz ist schon dumm! Demnach empfehle ich keinen Urlaub mehr bei unseren europäischen Nachbarn. Diese haben alle Geschwindigkeitsbegrenzungen. Mit vermeintlich dummen Menschen wollen Sie ja nichts zu tun haben.

      • wenn also alle nachbarländer sich entschließen, aus hochhäusern zu springen, sollten wir das auch tun, da es ja nicht dumm sein kann, da es ja alle machen

Demokratie braucht Teilhabe!