So viele Corona-Impfungen wie seit Juli nicht mehr

Apotheken wollen Impfstoff-Auslieferungen erhöhen

In Deutschland gibt es derzeit so viele Corona-Impfungen wie seit Mitte Juli nicht mehr. Laut RKI-Daten vom Dienstag wurden in den zurückliegenden sieben Tagen im Schnitt täglich rund 632.000 Spritzen verabreicht, mehr als doppelt so viele wie vor zwei Wochen. Darunter sind im 7-Tage-Schnitt rund 87.000 Erstimpfungen, 49.000 Zweitimpfungen und 496.000 „Booster“. Alle drei Kategorien legen seit Tagen kontinuierlich zu. Die Erstimpfquote kletterte binnen eines Tages von 71,2 auf 71,3 Prozent. 68,5 Prozent haben den ursprünglich „vollständigen“ Schutz (Vortag: 68,4 Prozent) und 11,6 Prozent haben ihren „Booster“ (Vortag: 11,0 Prozent).

Apotheken wollen Impfstoff-Auslieferungen erhöhen

Um das Tempo bei der Impfkampagne zu erhöhen, bieten Apotheker die Erhöhung der Ausliefer-Termine an. „Sollten noch mehr Impfdosen benötigt werden, wird es nicht an den Apotheken scheitern. Wir könnten noch zusätzliche Lieferungen in der Woche durchführen“, sagte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein, der „Rheinischen Post“. „Dafür müssen weitere Impfstoffe zur Verfügung stehen. Wichtig für Arztpraxen und Apotheken wäre eine Entbürokratisierung des Bestellablaufs.“ Preis forderte die Ärzte auf, nun auch alles zu verimpfen: „In dieser Woche erhalten die Arztpraxen und mobilen Impfteams 11 Millionen Dosen: 3 Millionen Biontech und 8 Millionen Moderna. Würde gleichmäßig geimpft, wären das fast 1,6 Millionen Impfungen pro Tag. Es wäre absolut wichtig, wenn das auch alles verimpft würde.“ Der bisherige Rekord lag laut Preis bei 1,4 Millionen Impfungen Anfang Juni, als die Impfzentren noch aktiv waren. Trotz Omikron sei das Boostern weiter sinnvoll: „Booster-Impfungen sind wichtig. Noch ist die Delta-Variante dominierend. Man kann davon ausgehen, dass auch die jetzigen Impfstoffe einen Schutz vor schweren Verläufen mit Omikron-Infektionen bieten“, sagte Preis weiter. +++

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