Sarkozy wegen überhöhter Wahlkampfkosten schuldig gesprochen

Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy ist in einem Prozess wegen überhöhter Wahlkampfkosten schuldig gesprochen worden. Ein Strafmaß verkündete das zuständige Pariser Gericht zunächst nicht. Es werde in Kürze erwartet, hieß es in übereinstimmenden französischen Medienberichten. Dem Ex-Präsidenten droht eine Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr sowie eine Geldstrafe. Bei seiner gescheiterten Kampagne zur Wiederwahl als französischer Präsident 2012 soll Sarkozy laut Anklage die Kostenobergrenze für den Wahlkampf überschritten haben. Eine Überschreitung hätte den Wegfall der Wahlkampfkostenerstattung zur Folge gehabt. Bereits im März war Sarkozy in einem weiteren Korruptionsprozess zu drei Jahren Haft verurteilt worden, davon zwei auf Bewährung. Der frühere Präsident hatte daraufhin angekündigt, Berufung einzulegen. +++

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