Regionaler Wirtschaftsrat informierte über betriebliche Altersversicherung

Fulda/Schlitz. Zu einer weiteren Informationsveranstaltung hatte der Wirtschaftsrat Deutschland, Region Fulda, zu der auch das Schlitzerland gehört, in das Maritim-Hotel in Fulda anfangs der Woche eingeladen. Dem Sektionssprecher Thomas Bäuerle war es nicht nur gelungen, mit Unternehmensberater Dr. Erik Giesberg, einen hochkarätigen Referenten zu gewinnen, der mit dem Thema „Betriebliche Altersversorungen, Fluch oder Segen“, auch zu einem hochkarätigen Thema, insbesondere für die Unternehmer, aber auch für die Mitarbeiter, sehr Fach- und sachkundig informieren konnte. So vertrat er die Meinung, dass auf der Arbeitnehmerseite, die Betriebsrenten mit 85 Prozent noch zu stark auf staatliche Finanzierungen angewiesen seien. Ziel aber müsse es sein, eine Rückführung dieses Anteiles auf die betriebliche und private Seite anzustreben Altersversicherungen können sich positiv Auswirkungen

Grundsätzlich könnten die Unternehmen mit dieser Zusatzversorgung der Mitarbeiter, beispielsweise leichter Fachpersonal gewinnen und damit auch eine höhere Produktion erzielen und die Mitarbeiter würden auf der anderen Seite dem Arbeitsplatz eher die Treue halten. Die Mitarbeiter könnten auch mit eigenen Beiträgen an dieser Zusatzabsicherung, bessere Ergebnisse erzielen, als über eine Lebensversicherung, wo das Niedrigzinsniveau immer geringere Renditen verspräche. Was die Beratung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über dieses Thema angehe, so sollte sie auf fachlich fundierten Füßen stehen, und auf eine Protokollierung der Themen dürfe auf keinen Fall verzichtet werden. Auch langfristige Verpflichtungen sollten dabei vermieden werden, es seien zahlreiche Fälle bekannt, bei denen falsche Weichenstellungen zur Insolvenz geführt hätten. In der nachfolgenden Diskussionsrunde, wurde die Meinung des Referenten, die Riester-Rente in die betriebliche Altersversicherung mit einzubeziehen, nicht unterstützt, sondern auf die Negativpunkte dabei hingewiesen.
Rechtslage stets im Auge behalten

Es sei sehr ratsam, die Rechtsklage, die sich oft verändere, stets im Auge zu behalten. Es wurde den Unternehmern geraten, auf jeden Fall auf eine eigene Informationsveranstaltung zu verzichten. Genauso, wie auf langfristige Verträge. Auf jeden Fall aber auf fundierte Beratungen nicht zu verzichten. Thomas Bäuerle konnte nach 90 kurzweiligen Minuten die Informationsveranstaltung beenden, dem Referenten und den an der Diskussion Beteiligten für die Sachlichkeit der Redebeiträge, dem Direktor des Maritim Herrn Sulzbach für die Gastfreundlichkeit danken und auf die nächsten Termine des Zusammenschlusses hinweisen. +++ fuldainfo | hans schmidt