regio´markt und genuss´wochen eröffnet

„Rückkehr zu einer veränderten Normalität“

In Fulda sind heute auf der Pauluspromenade im Beisein der Veranstalter sowie des Landrates des Landkreises Fulda, Bernd Woide (CDU), der regio´markt und die genuss´wochen durch den Bürgermeister der Stadt Fulda, Dag Wehner (CDU), eröffnet worden. Corona- bedingt musste in diesem Jahr leider auf das Fuldaer Genussfestival verzichtet werden. Um Genießern in dieser ungewöhnlichen Zeit dennoch etwas zu bieten, wurde in diesem Jahr der regio´markt mit den genuss´wochen zusammengelegt, eine im Vergleich zum Genussfestival, etwas abgespecktere Form, die aber deshalb nicht weniger innovativ ist. Außergewöhnlichen Zeiten begegnet man bekanntermaßen mit außergewöhnlichen Konzepten und so haben sich das Team um Veranstalterin Pia Groß (Region Fulda GmbH) auch im Corona-Jahr für alle Daheimgebliebenen sowie Besucherinnen und Besucher Fuldas aus nah und fern etwas einfallen lassen…

„Die Maßnahmen sollen dem Genuss und der Freude keinen Abbruch tun“

Hierzu Bürgermeister Dag Wehner: „Ich darf Sie im Namen der Stadt und des Landkreises sowie in Namen der Region Fulda GmbH zur heutigen Eröffnung des regio´marktes und der genuss´wochen herzlich willkommen heißen. In den nächsten Wochen werden wir die Pauluspromenade wieder zu einem Ort des Genusses machen. Es ist mir eine große Freude, mitteilen zu können, dass es gelungen ist – auch unter erschwerten Bedingungen in diesem Jahr – mit einem attraktiven Angebot aufwarten zu können. In den nächsten Wochen bis einschließlich zum 30. August wird hier auf der Pauluspromenade erneut der regio´markt stattfinden und in direkter Nachbarschaft die genuss´wochen unter unterschiedlicher Leitung – los geht´s mit Zuspann à la carte, gefolgt von Nelles Catering, der Kost-bar Casa-R-ella, bankett sinnreich sowie Patrick Spies & Banjamin Kehl – mit einem hervorragenden kulinarischen Angebot aufwarten.“ ´Daneben ging Bürgermeister Wehner in seinen Eröffnungsworten auf das, auf der Pauluspromenade platzierte Kinderkarussell ein, das unter strikter Einhaltung der Hygieneregeln realisiert werden konnte. „Wir erleben derzeit, dass viele Veranstaltungen in dieser Form, Corona-gerecht, wieder stattfinden, sodass glaube ich in diesem Kontext von einer Rückkehr zu einer veränderten Normalität gesprochen werden kann. Ich glaube, das ist es, was wir in den nächsten Wochen hier auch erleben dürfen“, so Bürgermeister Dag Wehner, der anfügte: „Wir können uns – glaube ich – alle noch gut an das vergangene Jahr erinnern – dies müssen wir in diesem Jahr bedauerlicherweise ein wenig regulieren. Das soll dem Genuss und der Freude aber keinen Abbruch tun. Wir als Stadt sind mit dem Landkreis darauf bedacht, dass die Hygienevorgaben strikt eingehalten werden. In diesem Sinne wird es erforderlich sein, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (im Zelt auf jeden Fall und im Bereich der genuss´wochen solange, bis man zum Platz geleitet wurde und am Tisch Platz genommen hat. Wir werden definitiv Sorge dafür tragen, dass unsere Besucher diesen Veranstaltungsort gesund besuchen – und ihn auch wieder gesund verlassen können. Das ist die Anforderung, die wir als Stadt und Landkreis an uns stellen.“

„Lernen, mit der Situation umzugehen“

„Ein besonderer Ort, ein besonderes Wetter – aber eine besondere Situation! Wir alle sind nicht besonders glücklich über die Rahmenbedingungen, die uns Corona beschert“, so Landrat Bernd Woide anlässlich der Eröffnung des regio´marktes und der genuss´wochen. Die Veranstaltung, so Landrat Woide, sei ein gutes Beispiel dafür, wie man trotz Corona Entspannung zelebrieren kann und auch wie man regionale Produkte in Augenschein nehmen und natürlich auch käuflich erwerben kann. „Wir sprechen im Kontext von Corona immer sehr viel davon, was nicht möglich ist. Das ist eine Problematik. Sie wissen, der Landkreis Fulda ist Träger des Gesundheitsamtes – und hier sind wir natürlich sehr häufig mit dem erhobenen Zeigefinger unterwegs, weil es notwendig ist, und weil der ein oder andere die als notwendig erachteten Maßnahmen nicht als solche anerkennt und infrage stellt. Aber ich glaube, wir sollten auch über das reden, was realisierbar ist. Und wenn man dann so etwas, wie der regio´markt und die genuss´wochen organisiert, so ist dies natürlich auch mit den ein oder anderen Einschränkungen verbunden; Aber ich glaube, im Großen und Ganzen kann man sich daran gewöhnen, sich darauf einlassen.

Die derzeitige Situation ist eine, die nicht besonders positiv ist, aber ich glaube, wir müssen lernen, damit umzugehen. Und das tun wir – im Alltag, im Berufsleben, gesellschaftlich – und gerade auch bei solchen Veranstaltungen. Daher bin ich sehr froh, dass es gelungen ist, den regio´markt und die genuss´wochen stattfinden zu lassen – mit einem Hygienekonzept und den dazugehörigen Maßnahmen, die sicherlich greifen werden, die aber die Freude an der Region nicht mindern sollen. Und das werden sie auch nicht“, stellte der Landrat des Landkreises Fulda heute bei der Eröffnung des regio´marktes und der genuss´wochen heraus vor dem Hintergrund der Corona-Virus-Pandemie und der besonderen Zeit heraus.

„Eine gelungene Sache“

Der Gastronom Marc Zuspann (Zuspann à la carte) sagte heute bei der Eröffnung des besonderen Formates, dass die Besucher der genuss´wochen in der Zeit ihres Aufenthaltes ihren Alltagssorgen, von denen möglicherweise auch welche mit Corona korrelieren, entfliehen mögen, diese im Idealfall ganz ablegen. Die Situation, die in Verbindung mit dem angrenzenden regio´markt geschaffen wurde, sei auch für Gastronomen als „Freunde des Genusses“ speziell. Normalerweise bewirtet dasselbe Team in der Zeit des Genussfestivals mehrere hundert Menschen an einem Tag. Bei diesem Format kommen die Köche nach und nach zum Zug. Dies sei auch für den Gast eine völlig neue Situation, an die er sich erst einmal gewöhnen müsse. Ansonsten sei das Format eine „gelungene Sache“. „Wir als Gastronomen sind sehr dankbar dafür, dass wir diese Plattform bekommen haben, um einfach etwas zu tun“, so Zuspann, der klar zu verstehen gab: „Nicht, dass unser Geschäft nicht läuft“, als vielmehr sich in die Situation des Caterers hineinversetzt, zu verstehen gab: „Als Caterer ist man sonst bei Festen und Veranstaltungen immer draußen; Corona hat dies von jetzt auf gleich, von Hundert auf Null heruntergefahren, da ist dies doch eine charmante Art und Weise, sich darzustellen und dem Gast zu sagen: Hey – uns gibt es noch, wir sind noch da!“

„Gefehlt haben vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen“

Unternehmer Volker Elm von Kost-bar Casa-R-ella sagte heute, dass man nicht zeigen wolle, was in dieser Zeit nicht möglich ist, als vielmehr zeigen zu wollen, was möglich ist. „Wir haben die letzten Monate einfach die zwischenmenschlichen Beziehungen vermisst, einfach die Kunden im Laden zu begrüßen und ihnen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern“, so Elm. Das soll – und darin sind sich die Gastronomen aus Fulda und dem Umland einig – in den nächsten Wochen bis zum 30. August beim regio´markt und den genuss´wochen auf der Pauluspromenade vor der herrlichen Kulisse des Barockviertels nachgeholt werden. +++ ja

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3 Kommentare

  1. Muss man von den sogenannten Fuldaer VIPs jeden Tag eine dümmliche Bilderserie machen? Kommen sich die Personen nicht selbst dumm vor, ständig abgelichtet zu werden? Wenn ich Essen gehe, wollte ich nicht ständig geknipst werden. Oder gehört es zur Pflicht, wenn man reserviert hat?

  2. Sind leider immer die gleichen Gesichter. Selbst ernannte Regionalisten der Neuzeit. Zuhauf Trittbrettfahrer. Hauptsächlich Marketing-Leute. Wo sind die anderen: Die Pioniere der Regionalentwicklung mit ihren Produkten? Die, die von unten kommen? Hunderte alleine aus dem Biosphärenreservat Rhön! Seit mehr als 30 Jahren hoch engagiert. Wie z. B. Jürgen Krenzer, Oswald Henkel usw. Wurden Sie umworben, angesprochen? Stattdessen immer wieder u.a. Elm, Zuspann, Nelles, Reinholz.. Hans Dampfe in allen Gassen. Da wird ein Presse-Hype sondergleichen veranstaltet. 100erte von Fotos schieben Leute in den Vordergrund, die vor allem Kohle machen wollen. Wo sind die Leute je engagiert gewesen? Ökologisch, sozial usw.? Wer macht diese Leute eigentlich groß? Besondere Beziehungen zur Presse, zur Politik? Wer finanziert das eigentlich? Was zahlt beispielsweise die Stadt, der Landkreis an Zuschüssen für diese Veranstaltung? Was kosten die Standgebühren für die Betreiber? Halt Netzwerke. Es scheint, da kommt niemand anderes mehr rein. Siehe auch Genussfestival. Immer die Gleichen. Die, die die Arbeit gemacht haben und machen, die Wegbereiter, kaum dabei. Muss man sich das leisten können? Es ist zu viel Show an allen Ecken und Enden. Und doch ist jedes kleine Engagement natürlich wichtig, Das will ich nicht in Abrede stellen. Man kann aber manche Namen schon gar nicht mehr hören. Verstehen Sie das? Viele in der Region ja. Interessant sagen sie meist, wer da heute zum Insider werden kann. Und denken, wohl irgendwas falsch gemacht zu haben.

  3. Wenn andernorts Veranstaltungen abgesagt werden, um den wieder steigenden Fallzahlen entgegen zu wirken, macht man in Fulda alles, um die Infektionsgefahr möglichst hoch zu halten. Alleine der Vorfall in einer Gaststätte im Bermudadreiieck hätte zum Anlass genommen werden sollen, um die Veranstaltung zu verschieben. Nein, dass gerade nicht! Ich kann nur ironisch hoffen, dass die umliegenden öffentlichen Toilettenanlagen geschlossen sind, um einen den Infektionsschutz zu gewährleisten – so hieß es in einer Pressemiitteilung, in der das Gesundheitsamt. dazu riet und von der Stadtverwaltung umgesetzt wurde. Wie das allerdings bei einer Verstaltung mit Essen und Trinken gehen soll ist eine spannende Frage.
    All diejenigen, die der Veranstaltung den Weg geebnet haben, handeln demnach verantwortungslos.

Demokratie braucht Teilhabe!