Berlin. Aufgrund höherer Arzthonorare drohen die Krankenkassenbeiträge für Privatversicherte um bis zu 20 Prozent zu steigen. Das erklärte CDU-Gesundheitsexperte Michael Henrich gegenüber „Bild“. Hintergrund sind die Ankündigungen der Ärzte, die in Honorar-Verhandlungen mit der Privaten Krankenversicherung (PKV) zweistellige Zuwachsraten erzielt haben. „Ich bin entsetzt über die Art und Weise, wie die Private Krankenversicherung Deals zu Lasten Dritter macht“, sagte Hennrich. „Um diese Honorarsteigerungen zu finanzieren, fürchte ich, dass die PKV ihre Beiträge langfristig um bis zu 20 Prozent erhöhen muss.“ Das träfe nicht nur Gutverdiener, sondern auch viele kleine Beamten, sagte Hennrich. „Außerdem stellt das die Bundesländer vor unlösbare Probleme. Denn die müssen die Honorarsteigerungen über die Beihilfe finanzieren. Diese Honorarverhandlungen zeugen von einer unglaublichen Verantwortungslosigkeit.“ +++ fuldainfo
Der CDU-Mann wirft der PKV Verantwortungslosigkeit vor. Dabei ist es verantwortungslos von den CDU-Politikern, weiterhin auf zwei getrennten Gesundheitssysteme in Deutschland zu bestehen. Dies findet man in anderen Ländern nicht. Es muss ja nicht gleich die von unseren Eliten so gehasste Bürgerversicherung sein, aber die sogenannten kapitalgedeckten PKV-Vollversicherungen fuktionieren – nicht zuletzt auch wegen der Niedrigzinsen – immer schlechter und gehören abgeschafft.
Der CDU-Mann wirft der PKV Verantwortungslosigkeit vor. Dabei ist es verantwortungslos von den CDU-Politikern, weiterhin auf zwei getrennten Gesundheitssysteme in Deutschland zu bestehen. Dies findet man in anderen Ländern nicht. Es muss ja nicht gleich die von unseren Eliten so gehasste Bürgerversicherung sein, aber die sogenannten kapitalgedeckten PKV-Vollversicherungen fuktionieren – nicht zuletzt auch wegen der Niedrigzinsen – immer schlechter und gehören abgeschafft.