Onkologisches Zentrum am Klinikum Fulda erneut zertifiziert

Krebsbehandlung in Osthessen auf höchstem Niveau

Fulda. Die Deutsche Krebsgesellschaft hat das Onkologische Zentrum am Klinikum Fulda (OZKF) im Rahmen eines mehrtägigen Audits eingehend begutachtet. Nun wurde die offizielle Urkunde überreicht. Mit der offiziellen Übergabe des Gütesiegels „Onkologisches Zentrum CC“ (Cancer Center) bestätigt die größte wissenschaftliche Fachgesellschaft dem Klinikum erneut, dass alle geforderten Qualitätskriterien für die Krebsbehandlung – von der Diagnose über die Behandlung bis zur Nachsorge – erreicht werden. „Das ist eine Bestätigung für die gute Arbeit am Klinikum und eine gute Nachricht für alle Betroffenen in der Region, die eine wohnortnahe Behandlung nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft erwarten“, sagt Prof. Dr. Heinz-Gert Höffkes, damaliger Leiter des OZKF.

Die intensive Vorbereitung auf das gemeinsame Überwachungs-Audit, das die Zertifirungsstelle OnkoZert im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft durchführte, hat sich ausgezahlt: Nach der Erstzertifizierung des OZKF im November 2014 wurden diesmal vor allem die zwischenzeitlich erreichten Verbesserungen hinterfragt. Das Audit war ein voller Erfolg, die Auditoren waren angetan von der Qualität der Strukturen und Prozesse und von den erreichten Verbesserungen. Das große Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde von den Auditoren besonders hervorgehoben. Auch die sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Bereiche wurde gelobt. Besonders gut bewertet wurden die Qualität der Bereiche Psychoonkologie und Sozialdienst sowie das Palliativkonzept und die Onkologischen Fachpflege.

Derzeit gibt es deutschlandweit nur rund 70 zertifizierte Zentren. „Die nächsten Onkologischen Zentren befinden sich in mehr als 100 Kilometer Entfernung. „Mit unserem OZKF bringen wir die beste Krebsmedizin nach Osthessen, wohnortnahe Versorgung auf höchstem Niveau, das ist unser Versprechen an die Bürginnen und Bürger der Region“, sagt Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, Vorstandssprecher des Klinikums Fulda. „Und als Koordinierendes Zentrum“ im Rahmen des Hessischen Onkologiekonzepts sind wir als eines von sieben hessischen Krankenhäusern vom Land mit der Federführung bei der onkologischen Versorgung im Versorgungsgebiet Osthessen beauftragt. Das wir dafür gut aufgestellt sind, beweist nicht zuletzt die erfolgreiche Rezertifizierung.“

Das Onkologische Zentrum am Klinikum Fulda

Als Maximalversorger der Region verfügt das Klinikum Fulda über hochspezialisierte Fachkliniken, die im Rahmen des OZKF eng zusammenarbeiten. Seit vielen Jahren sind am Klinikum Fulda die so genannten „Organzentren“ erfolgreich etabliert und zertifiziert. Dazu zählen das Darmzentrum (Leitung: Priv.-Doz. Dr. Achim Hellinger), das Brustzentrum (Leitung: Priv.-Doz. Dr. Thomas Hawighorst), das Prostatakarzinomzentrum (Leitung: Prof. Dr. Tilman Kälble), das Pankreaskarzinomzentrum (Leitung: Priv.-Doz. Dr. Carsten Schmidt), das Gynäkologische Krebszentrum (Leitung: Priv.-Doz. Dr. Thomas Hawighorst) sowie die Schwerpunkte Leukämien und Lymphome (Leitung: Prof. Dr. Heinz-Gert Höffkes). Gemeinsam mit den externen Kooperationspartnern wie dem PalliativNetz Osthessen (PNO), der stationären Palliativmedizin am Helios Klinikum Hünfeld, dem Hospiz St. Elisabeth sowie dem Ambulanten Hospizdienst „Da-Sein“ bilden sie das Onkologische Zentrum am Klinikum Fulda. Eine wichtige Rolle spielen auch die Patienten-Selbsthilfeorganisationen.

Vorteile für den Patienten

Die Patientinnen und Patienten profitieren unmittelbar von den Strukturen im OZKF und den kurzen und klaren Entscheidungswegen. Kernstück des OZKF sind die interdisziplinären Tumorkonferenzen, als standardisiertes Forum der multidisziplinären Behandlung sowie die Tumordokumentation, als Standard zur internen und externen Qualitätssicherung. Zentrale Ansprechpartner und eine gezielte Betreuung von speziell geschultem Fachpersonal – sei es in der Pflege, der Psychoonkologie oder im Sozialdienst – gehören ebenfalls zum OZKF. Die Gewissheit einer Behandlung nach neuesten, evidenzbasierten – d.h. bewiesenen – Standards, besondere Qualitätssicherungsmaßnahmen und transparenten Darstellung der Abläufe geben dem Patienten eine klare Entscheidungshilfe. Die regelmäßige Überprüfung durch externe Stellen schafft Vertrauen und gibt Sicherheit. „Die Qualität der Versorgung von Krebserkrankungen in der Region wird dadurch kontinuierlich weiterentwickelt. Und davon profitieren unsere Patientinnen und Patienten“, so Priv.-Doz. Dr. Andreas Hertel, der seit 31.01.2018 die Leitung des Onkologischen Zentrums am Klinikum Fulda übernommen hat. +++

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