OB Wingenfeld eröffnete Fuldaer Weihnachtsmarkt 2023

Aufruf zu Frieden und Zusammenhalt in einer Welt voller globaler Krisen

Pünktlich zur Eröffnungsrede von Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) hatte es kurzzeitig aufgehört zu regnen. Im Beisein von Fuldas ehemaligem Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt, Dr. Wolfgang Hamberger (CDU) und einigen Mitgliedern aus dem Fuldaer Stadtparlament sowie Mitgliedern des Beirates der Menschen mit Behinderungen (BMB) Fulda hieß Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld am späten Freitagnachmittag die versammelte Menge auf dem Universitätsplatz von der Hauptbühne des traditionellen Fuldaer Weihnachtsmarktes aus auch stellvertretend für Fuldas Erste Bürgerin, Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann (CDU), Fuldas Bürgermeister Dag Wehner (CDU), und weiteren Mitgliedern des Magistrats der Stadt herzlich willkommen. Zuvor hatte die „FridayNightClub“-Band die Besucherinnen und Besucher mit weihnachtlicher Jazz-Musik die Besucherinnen und Besucher, von denen auch viele aus umliegenden Landkreisen angereist waren, schwungvoll eingestimmt. Ein besonderer Gruß galt dem Fuldaer Bürgermeister, Dag Wehner und Dominik Höhl vom Fuldaer Stadtmarketing, die mit der Planung, Organisation und Durchführung des Fuldaer Weihnachtsmarktes federführend verantwortlich waren und wie jedes Jahr von einem sehr engagierten Team unterstützt wurden. Ein weiterer Willkommensgruß und ein Dankeswort galt der katholischen Innenstadtpfarrei und der evangelischen Christuskirche in Fulda. Dass eine Stadt bei der Ausrichtung ihres Weihnachtsmarktes so sehr unterstützt würde, sei nicht überall selbstverständlich, aber in Fulda „gelebte Tradition“, so Wingenfeld.

Die nächsten 29 Tage erwarten die Besucherinnen und Besucher an mehr als 100 Ständen Adventszauber in Fulda. So bietet der Fuldaer Weihnachtsmarkt neben dem traditionellen Weihnachtsmarkt (Universitätsplatz) auch in diesem Jahr seinen Besuchern mit seinen fünf Untermärkten bzw. Themenmärkten ein vielseitiges Programm. Neu in diesem Jahr hinzugekommen sind die Gin-Schaubrennerei direkt neben der Hauptbühne auf dem Universitätsplatz (traditioneller Weihnachtsmarkt, das 1920 entstandene „historische Karussell“ mit acht Metern Durchmesser, das auf dem Themenmarkt „Hüttenzauber“ in der Friedrichstraße zu finden ist. Die Besonderheit des Karussells besteht darin, dass es auf der Dachkante „Fuldaer Sehenswürdigkeiten“ wie das „Bonifatiusdenkmal“ oder das „Peterstor“ zeigt. Ebenso eine Ergänzung in diesem Jahr, ist die Erweiterung der Eismanufaktur „Die Eisheiligen“, die auf dem „Regio´Markt“ (Buttermarkt) zu finden sind. Auf dem Regio’Markt außerdem zu finden ist das hiesige Cateringunternehmen „Nelles Catering“, das sich schon bei der Landesgartenschau in diesem Sommer in Fulda große Beliebtheit erfreute. Nicht fehlen darf in diesem Jahr die traditionelle 18 Meter hohe „Weihnachtspyramide“ auf Fuldas Herzstück dem Universitätsplatz (traditioneller Weihnachtsmarkt), die den Fuldaer Weihnachtsmarkt deutschlandweit bekannt und wettbewerbsfähig machte.

An den 29 Veranstaltungstagen wartet der Fuldaer Weihnachtsmarkt mit insgesamt über 90 Darbietungen – davon knapp ein Drittel für Kinder und Familien – auf. Zusätzlich gibt es auf dem Themenmarkt „Kinder-Weihnachtsland“ auf dem „Borgiasplatz“ 30 weitere Auftritte von Künstlern, die sich speziell an Kinder und Familien richten. Klangvoll wird es mit dem Programmpunkt „Gospel Christmas mit Weihnachtsimpuls“ von und mit dem Chor „Jouful“. Alle Infos zum Programm sind online einlesbar. Oberbürgermeister Wingenfeld erinnerte an das Corona-Jahr 2020, indem man sich schweren Herzens dazu entschied, den Weihnachtsmarkt in seiner traditionellen Form nicht stattfinden zu lassen, umso erfreulicher – trotz vieler globaler Krisen und viel Leid – zu seiner ursprünglichen Form in diesem Jahr zurück kehren zu können. Der Fuldaer Oberbürgermeister warb in seiner Eröffnungsrede des Weihnachtsmarktes dafür, in diesem Jahr vor dem Hintergrund vieler globaler Krisen noch einmal mehr den Gemeinschaftssinn und das zwischenmenschliche Miteinander zu pflegen, womit er zum Zusammenhalt der Bürger untereinander aufrief. Es sei wichtig, so der OB, die Weihnachtszeit als „innere Einkehr“ zu verstehen und sich auf das „Miteinander“ zu besinnen. In diesem Sinne hoffe er – bei all den Sorgen und Problemen in der Welt, das es gelingen möge, viele schöne Momente im Kreise der Familie und seiner Lieben zu erleben, wünschte er den Anwesenden.

Im Nachgang an Wingenfelds Ansprache erteilten Pfarrerin Jana Koch-Zeißig von der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und Pfarrer Andreas Frisch (als Stellvertreter von Dechant Stefan Buß) von der katholischen Pfarrei Christkönig, Edelzell-Engelhelms den Segen. Pfarrerin Jana Koch-Zeißig hob ihre persönliche Freude, „hier im Lichterglanz dabei sein zu können“, hervor. Trotz gewaltiger globaler Krisen und viel Leid in der Welt, sei es schön, dass es mit dem Fuldaer Weihnachtsmarkt einen Ort gebe, an dem man zusammenkommen könne, um Gemeinschaft zu erleben, unterstrichen die Geistlichen. Pfarrerin Koch-Zeißig lobte vor allem „den Ideenreichtum“, den der Fuldaer Weihnachtsmarkt versprühe, er sei ein Ort, der dazu einlade, um einfach einmal innezuhalten und das Weihnachtsfeeling auf sich wirken zu lassen. Nach dem Pfarrerin Jana Koch-Zeißig und Pfarrer Andreas Frisch ihren Segen erteilten, erklärte der Fuldaer Oberbürgermeister, Dr. Heiko Wingenfeld, den Weihnachtsmarkt offiziell für eröffnet. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten den gestrigen „Super Shopping Friday“ des 24. Novembers, sehr zur Freude der Fuldaer Händlerinnen und Händler, die am sogenannten „Black Friday“ mit Schnäppchen und besonderen Angeboten lockten. Der Fuldaer Weihnachtsmarkt ist bis auf Ausnahme des Totensonntags (26.11.) täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Der „Winterwald“ (Unterm Heilig Kreuz) ist der einzige Themenmarkt, der auch noch nach Weihnachten sowie zwischen den Jahren geöffnet ist. +++ jessica auth