Merkel: Computerdaten sind die „Rohstoffe des 21. Jahrhunderts“

Angela Merkel (CDU)
Angela Merkel (CDU)

Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht in Computerdaten die „Rohstoffe des 21. Jahrhunderts“. Zugleich begrüßte die Kanzlerin in ihrem neuen Video-Podcast, dass das Thema Big Data ein Schwerpunkt der diesjährigen CeBIT ist, die Merkel am Dienstag besuchen wird. Deutschland tue sich beim Thema Big Data „an manchen Stellen noch schwerer als andere Länder“ und müsse aufholen. Wer heute gute Maschinen oder gute Autos herstellen könne, aber „nicht in ausreichender Weise den Zugang zum Kunden“ bekomme, werde morgen nicht mehr „Hauptteil der Wertschöpfung“ sein, warnte Merkel. Die Kanzlerin sprach von einem Wettlauf zwischen den großen Internetunternehmen und den „World Champions“ in der Herstellung konkreter Produkte, etwa in der Medizintechnik oder im Maschinenbau. „Und deshalb müssen wir uns sputen“, sagte die Bundeskanzlerin. Auf die Frage, ob die Digitale Agenda zu spät gekommen sei, antwortete sie: „Das würde ich nicht sagen. Aber die Zeit drängt.“ +++ fuldainfo


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2 Kommentare

  1. Wir müssen aufpassen, daß die Industrie, der Staat und die Geheimdienste weltweit Big Data nicht dazu benutzen, den gläsernen Menschen zu schaffen, dessen Verhalten überall überwacht und in Echtzeit ausgewertet werden kann. Große Datenautobahnen sind der erste Schritt dazu. Und daß Google aus den USA heute sofort weiß, was ich suchen will, sobald ich die ersten Buchstaben tippe ist dabei erst der Anfang. Vor allem, wenn man weiß, was die NSA in den USA aus all unseren Daten macht. Das sind die großen Nachteile der Datenanalysen von uns allen: Überwachung! Mit großen Nachteilen für viele Menschen!

    Der Vorteil liegt für den Einzelnen vor allem in dem Wissen, daß man über viele Sachthemen, Politik aber auch über andere Menschen jederzeit abrufen kann.

    Wissen macht uns alle unabhängig!

    Es macht für uns jedoch einen riesigen Unterschied, ob wir unsere Daten freiwillig im Netz zur Verfügung stellen oder eben wie Frau Merkel auch erfahren mußte diese Daten heimlich erhoben und ausgewertet werden.

    Auch das ist Big Data!

  2. Weiß denn unsere „allseits geliebte“ Kanzlerin, was BIG DATA eigentlich bedeutet? Zitat aus Wikipedia: Die reine Analyse von Kundendaten ist jedoch noch nicht automatisch Big Data – oft handelt es sich bei vielen Anwendungen aus dem Marketing viel mehr um „Small-Data“-Analytics.

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