Leipzig. Die dritte Kundgebung des Leipziger Ablegers der islamkritischen Pegida-Bewegung, Legida, hat am Freitagabend deutlich weniger Menschen als erwartet auf die Straße gebracht: Nach einer ersten Schätzung hätten rund 1.500 Menschen an der Legida-Veranstaltung teilgenommen, etwa 5.000 Menschen hätten gegen die Bewegung protestiert, teilte die Stadt Leipzig kurz nach dem Ende der Legida-Kundgebung über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Behörden hatten im Vorfeld mit rund 20.000 Legida-Anhängern und etwa ebenso vielen Gegendemonstranten gerechnet.
Rund 2.000 Polizisten sicherten die Kundgebungen ab. Vereinzelt kam es laut Polizei zu Rangeleien zwischen Anhängern und Gegnern der Legida-Bewegung. Einzelne Personen seien abgeführt worden, als sie Absperrungen durchbrechen wollten. Zudem seien Farbbeutel auf Beamte geworfen worden. Unterdessen kam es wegen Vandalismusschäden erneut zu Behinderungen im Bahnverkehr, teilte die Deutsche Bahn mit. Man rechne wegen einer Streckensperrung mit Einschränkungen bis zum Samstagmorgen. +++ fuldainfo
Das könnte Sie auch interessieren
Feuerwehr Hünfeld-Großenbach II setzt sich bei Feuerwehr-Bezirksentscheid durch und qualifiziert sic...
DAK schaltet am 30. Juni Hotline zur Hitzewelle
Gutachten: Montagefehler verursachte tödlichen Arbeitsunfall an Windenergieanlage bei Birstein
Diakone feiern Gottesdienst auf der Milseburg und blicken auf ihren Dienst zurück
Entdecke mehr von fuldainfo.de
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar