Klein-Lkw fährt auf der A7 frontal in Kleinbus

Geschwindigkeit unterschätzt

Am frühen Sonntagmorgen kam es gegen 00:15 Uhr auf der A7 Kassel-Fulda in der Gemarkung Niederaula im Kreis Hersfeld-Rotenburg zu einem Verkehrsunfall. Ein 54-jähriger Fahrzeugführer aus Hadamar (Landkreis Limburg-Weilburg) befuhr mit einem Lkw Iveco (3,5 Tonnen) die A7 in südlicher Fahrtrichtung. Zwischen dem Kirchheimer Dreieck und dem Hattenbacher Dreieck befuhr der Fahrer den zweiten von vier Fahrstreifen. Vermutlich unterschätzte der Lkw-Fahrer in einem Steigungsbereich die Geschwindigkeit eines vorausfahrenden Fahrzeugs und fuhr – nahezu ungebremst – frontal auf einen Kleinbus Fiat Ducato aus Rumänien auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kleinbus etwa 50 Meter nach vorne geschoben und kam anschließend auf dem zweiten Fahrstreifen zum Stillstand. Fahrzeug-/Trümmerteile verteilten sich auf dem ersten und zweiten Fahrstreifen. Der Lkw-Fahrer wurde schwer, aber nicht schwerstverletzt und zur weiteren Beobachtung ins Klinikum Bad Hersfeld verbracht. In dem Kleinbus befanden sich, neben dem 29-jährigen Fahrzeugführer, noch acht weitere Personen aus Rumänien. Zwei Insassen wurden durch das Unfallgeschehen leicht verletzt. Alle Fahrzeuginsassen konnten, nach einem Gesundheitscheck durch einen Notarzt an der Unfallstelle, ihre Fahrt mit einem Ersatzbus fortsetzen. Aufgrund der Rettungs- und Abschlepp-/Reinigungsmaßnahmen wurden von der Feuerwehr Kirchheim drei von vier Fahrstreifen gesperrt. Der nachfolgende Verkehr wurde über den vierten Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Aufgrund der geringen Verkehrsdichte kam es zu keiner nenneswerten Beeinträchtigung des nachfolgenden Verkehrs in Fahrtrichtung Fulda/Würzburg. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt. +++ pm

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