Kirche muss vor Ort erfahrbar bleiben

Katholikenrat im Bistum diskutierte mit Bischof Dr. Gerber

Die Mitglieder des Katholikenrates. Foto: privat

„Kirche muss vor Ort erfahrbar bleiben und nah am Menschen sein“, so brachte Steffen Flicker, der Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum Fulda, die Ergebnisse der Beratungen des obersten Laiengremiums der Diözese auf seiner Herbstvollversammlung auf den Punkt.

Gemeinsam mit Bischof Dr. Michael Gerber sprachen die Ratsmitglieder über die Herausforderungen der Pastoral vor dem Hintergrund größer werdender Pfarreien. Auch mit Blick auf die am 25. und 26. November stattfindenden Pfarrgemeinderatswahlen rief Steffen Flicker dazu auf, dieses Wahlrecht auszuüben, um die Kandidatinnen und Kandidaten zu stärken, die bei diesen Wahlen antreten. „Wir sind aus gutem Grund berufen: Taufe und Firmung befähigen uns, in der Kirche Mitverantwortung zu übernehmen. Damit geben wir der Kirche vor Ort ein Gesicht“, betonte Steffen Flicker.

Bischof Dr. Michael Gerber dankte den Mitgliedern des Katholikenrates für ihr ehrenamtliches Engagement: „Ihr Dienst ist für unser Bistum von entscheidender Bedeutung“, unterstrich der Bischof. Im Mittelpunkt der Vollversammlung standen die Vorschläge zur Weiterentwicklung der Gremien vor Ort. In vier Workshops gaben die Ratsmitglieder ihre Rückmeldungen dazu ab.
Auch über den 2024 stattfindenden Katholikentag in Erfurt, der vom 29. Mai bis 2. Juni 2024 veranstaltet wird, sprachen die Ratsmitglieder. +++