Junge Union Hessen fordert: Ditib raus aus Hessens Schulen

Judenhass insbesondere verbreitet durch junge Muslime

Aufgrund der Angriffe der Hamas auf Israel und der unzähligen antisemitischen Äußerungen durch Ditib-Funktionäre und des türkischen Präsidenten Erdogans darf das Land Hessen nicht weiter mit dem türkischen Islamverband Ditib kooperieren. Die aktuellen Ausbrüche von Judenhass auf den Straßen, insbesondere verbreitet durch junge Muslime, zeigen, dass im Schulunterricht die notwendige Sensibilisierung gefehlt hat.

„Wenn der bekenntnisorientierte Islamunterricht von einem antisemitischen Verband durchgeführt wird, muss man sich nicht wundern, dass junge Muslime nicht deutlich genug vermittelt bekommen haben, dass man andere Religionen tolerieren muss – insbesondere hier bei uns in Deutschland das Judentum. Ditib darf als Sprachrohr Erdogans keinen Einfluss auf unsere Kinder haben. Besonders nicht aufgrund seiner jüngsten Äußerungen“, so Franziska Schwedes, Referentin für Bildung, Wissenschaft und Kultur im Landesvorstand der Jungen Union Hessen. Ditib distanzierte sich weder von Erdogans Aussage, dass Israel „Kriegsverbrecher“ und die Hamas „Befreier“ seien sowie von der antisemitischen Hetze des Diyanet-Präsidenten Ali Erbas auf X (Twitter), nämlich dass Israel mit seinen Angriffen auf Gaza einen Völkermord begehe und Jerusalem den Muslimen gehöre. „Unser Kultusminister darf das Thema nicht verpassen – gerade nicht jetzt, wo wir die Koalitionsverhandlungen mit der SPD führen. Wenn laut des Eckpunktepapiers der Hessenkoalition ein Schwerpunkt auf die Bekämpfung von Antisemitismus gelegt werden soll, dann muss es auch heißen: Schluss mit Ditib! Bildung und Aufklärung sind der Schlüssel gegen Antisemitismus.“

Die Junge Union hat diese Forderung auch bereits bei den entsprechenden Stellen erhoben. Laut Schwedes besteht die Notwendigkeit, dass die Gerichte gegebenenfalls erneut über die Kooperation mit Ditib entscheiden müssen: „Es kann nicht sein, dass unsere obersten Gerichte den Religionsgemeinschaften einen Anspruch auf einen bekenntnisorientierten Religionsunterricht gewähren und zeitgleich dem Staat keinerlei Überwachungsrechte einräumen. Gerade in der aktuellen Zeit muss sich der Staat doch spätestens dann einmischen dürfen, wenn unseren Kindern Judenhass gelehrt wird. Unser Grundgesetz duldet keinerlei Antisemitismus und so kann nicht gewollt sein, dass Ditib an Hessens Schulen oder in anderen Bundesländern lehrt!“. +++ pm