Jürgen Vogel: Politik muss Asyl-Kritikern zuhören

Asyl

Berlin. Der Schauspieler Jürgen Vogel hat an die Politik appelliert, auch Asyl-Kritikern Gehör zu schenken. “Diese Leute stecken in einer eigenen Problematik, die der Staat ignoriert. Aber in einer Demokratie muss man versuchen herauszufinden, welche Gründe und Ängste eine Bewegung wie beispielsweise Pegida antreiben”, sagte der 47-Jährige im Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. “Außerdem müssen wir uns eingestehen, dass es eine gewisse Bildung im Leben braucht, um die Flüchtlingskrise distanziert und differenziert zu sehen.” Die Politik stehe in der Verantwortung, durch Information und Gespräche Leute aufzuklären. Doch in Deutschland finde aktuell ein Riesenversäumnis statt: “Das Thema Asyl-Missbrauch wird von Parteien wie der CSU nur genutzt, um rechte Wähler abzugreifen. Aber aufgeklärt wird hier nicht”, kritisierte Vogel. “Eine Demokratie muss aushalten, was Leute sagen.” +++ fuldainfo

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4 Kommentare

    • Danke für die Antwort
      Naja das nach Wochen der Denunzierung und Deffamierung seitens der sogenanten Gutmenschen die eben aus meiner Sicht nur hinter der vermeitlich bestehenden Meinung hinterherlaufen mal ein paar Sätze ÜBER die Stränge schlagen…ich denke das sollte doch jedem mal gestattet sein
      Fakt ist vor Wochen wäre dieser Artikel noch als ich sags vorsichtig nicht als Politisch Korrekt abgestempelt worden !!!!!!!!!!!!!

  1. Der anfang von abgrund ist schön da das leiden von vielen menschen wird kommen
    manschmal denke ich ein kartofel bauer ein dachdeker ein blumenhändler konten Deutschland besser regieren

  2. Viel schlimmer: die Politiker scheinen diese Krise als reine Verwaltungskrise zu begreifen, bei der das einzige Problem zu sein scheint, wie man diese Massen an Menschen verwaltungstechnisch in den Griff bekommt. Und natürlich die Frage, wer das ganze bezahlen soll. Nur so kann man das Statement des Bundesinnenministers begreifen, die “Ordnung”, meint Verwaltung wieder herzustellen.

    Doch es ist viel mehr. Viele Menschen treibt die Angst um, im eigenen Land zur Minderheit zu werden oder durch die Flüchtlinge den Job zu verlieren. Denn die sind jung, oft gut ausgebildet und belastbar. Also besser als wir?

    Aus sozialen Gründen begeben wir uns in eine Falle, die, so fürchten viele, zum Untergang der Deutschen im eigenen Land führen könnte. Ist das falsch?

    Al diese Ängste mögen unbegründet sein, doch leider höre ich viel zu wenig bis gar nichts von den Politikern dazu, den Menschen ihre Ängste wieder zu nehmen.

    Herr Seehofer, Herr Orbán und Herr de Maizière sind dabei NICHT hilfreich! Denn wer das Feuer schürt, darf sich nicht wundern, wenn daraus ein Steppenbrand wird!

Demokratie braucht Teilhabe!