Inflationsrate steigt über Fünf-Prozent-Marke

Dienstleistungen kosteten 2,8 Prozent mehr als im November 2020

Der deutliche Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im November fortgesetzt. Die Inflationsrate erhöhte sich auf 5,2 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Im Oktober hatte sie bei 4,5 Prozent gelegen. Insbesondere die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze und der Preisverfall der Mineralölprodukte werden sich wohl noch bis zum Jahresende erhöhend auf die Gesamtteuerung auswirken. Hinzu kommen unter anderem die Einführung der CO2-Bepreisung seit Januar 2021 sowie krisenbedingte Effekte, so die Statistiker. Gegenüber dem Vormonat sinken die Verbraucherpreise im elften Monat des Jahres voraussichtlich um 0,2 Prozent. Die Preise für Energie erhöhten sich im Vorjahresvergleich um 22,1 Prozent, die Preise für Nahrungsmittel um 4,5 Prozent. Dienstleistungen kosteten 2,8 Prozent mehr als im November 2020. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig eine Inflation von genau zwei Prozent an. Das Ziel ist symmetrisch – negative Abweichungen von dem Zielwert werden als ebenso unerwünscht betrachtet wie positive. +++

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