„Hoffnungsgeschichten“ in der Mitgliederversammlung vorgestellt

Nach der Ergänzungswahl arbeiten im Vorstand des Caritasverbandes für die Regionen Fulda und Geisa (v.r.n.l.) Raimund Kind, Buttlar, Stephan Büttner, Dipperz, Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau, Neuhof, Ursula Veltum, Rasdorf, Thomas Engel, Hainzell und Reinhold Schneider, Fulda. Die Geschäftsführung hat Susanne Saradj (2.v.l.) inne. Foto: Caritas/ Winfried Möller

Die Mitgliederversammlung des Caritasverbandes für die Regionen Fulda und Geisa nahm den Jahresbericht 2021 sowie die geprüften Jahresabschlüsse 2020 und 2021 entgegen. Außerdem standen Ergänzungswahlen zum Vorstand an. Im Jahr 2020 musste die Mitgliederversammlung ausfallen und im Jahr 2021 war diese nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Er sei deshalb froh in diesem Jahr wieder eine reguläre Mitgliederversammlung durchführen zu können, betonte Vorstandsvorsitzender Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau, Neuhof, zur Eröffnung der Versammlung im Fuldaer Dompfarrzentrum.

Bei der Vorstellung des Jahresberichts 2021 des Caritasverbandes für die Regionen Fulda und Geisa betonte er, dass trotz coronabedingter Einschränkungen das differenzierte Angebot des regionalen Verbandes aufrechterhalten werden konnte. Zudem habe man unter dem Leitwort „75 Jahre und kein bisschen leise“ das Jubiläum mit einer Ausstellung im Stadtschloss und verschiedenen Aktionen feiern können. Auf Transparenten hätten Mitarbeitende und Ehrenamtliche „Gesichter der Caritas“ gezeigt. Sie stünden für eine bedeutende Vielfalt an Unterstützungsleistungen. Trotz Beschränkungen im Jubiläumsjahr 2021 seien mit Kreativität und Engagement Impulse gesetzt und große und kleine „Hoffnungsgeschichten“ entstanden. Im 31 Seiten umfassenden Jahresbericht, den man beim regionalen Caritasverband bekommen oder auf der Homepage herunterladen kann, werden diese in Textform und reich bebildert aufgelistet. Besonders ging der Vorsitzende auf den „Hot Truck“, der über die Winterzeit 2020-21 Bedürftige mit täglichen Mahlzeiten versorgte und am Heiligen Abend die traditionelle Weihnachtsfeier ersetzen musste, ein. Auch das Soziales-Kooperationsprojekt mit Schülerinnen und Schülern der Eduard-Stieler-Schule, die „Tour de Caritas“ mit Generalvikar Christof Steinert und HOT PACKs, die durch Spendengelder finanzierten, gut gefüllte Schulrucksäcke für 5. Klässler in Kooperation mit dem Diözesanverband Fulda (DiCV) und Innenstadtpfarrer Stefan Buß seien wichtige Hoffnungszeichen gewesen.

Der Jahresbericht gibt ebenso Auskunft über die tägliche Arbeit in den fünf Caritas-Sozialstationen in der Region Fulda und Geisa, der Sozial- und Lebensberatung, den Sozialdienst für Ausländer mit Migrationsberatung, die Unterstützung von Gehörlosen, Hörgeschädigten und deren Angehörige sowie das Zentrums für Sucht- und Drogenhilfe mit ambulantem Betreuten Wohnen für psychisch- und suchtkranke Menschen, die tagesstrukturierenden Maßnahmen (CMA), die Jugendsozialarbeit in Geisa und das Kooperationsprojekt mit der evangelischen Kirche „Bahnhofsmission“. Über den besonderen Stellenwert der Integrierten Wohnungslosenhilfe, der Schuldner- und Insolvenzberatung und dem Energiespar-Check gibt der Jahresbericht ebenfalls detailliert Auskunft. Am Ende der Jahresberichte danke der Vorsitzende dem Bistum, Diözesancaritasverband, Stadt- und Landkreis Fulda, Landeswohlfahrtsverband und Pflegekasse sowie den Spenderinnen und Spender, Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden für ihr außerordentliches Engagement unter erschwerten Bedingungen. Die Jahresabschlüsse 2020 und 2021, die extern von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Treuhand und Revision GmbH geprüft worden seien, zeigten eine ausgeglichene positive Bilanz so Geschäftsführerin Susanne Saradj. Die Mitgliederversammlung entlastete auf Antrag aus der Versammlung den Vorstand. Bei der anschließenden Ergänzungswahl wurden die Vorstandsmitglieder Thomas Engel, Hainzell, Reinhold Schneider, Fulda und Ursula Veltum, Rasdorf wieder gewählt. Die Versammlung endete mit dem Ausblick, dass mit dem HOTRoom in der Wilhelmstraße 6 ein neues Projekt in Kooperation mit dem Diözesancaritasverband, Mutterhaus und Innenstadtpfarrei gestartet worden sei. +++ pm

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