Hessentag – CDU: den Entscheidungen der Gremien nicht vorgreifen

CWE Fulda möchte die Chancen auf einen Hessentag positiv fördern

„Wir sollten den Entscheidungen der Gremien für den Hessentag nicht vorgreifen“, schreibt Patricia Fehrmann, Vorsitzende der CDU-Stadtverordnetenfraktion, zur derzeitigen Diskussion um die Terminierung des Hessentags in Fulda in einer Mitteilung. Die Fraktionschefin bescheinigte der Verwaltung ein gutes Konzept zur Durchführung einer Großveranstaltung wie dem Hessentag trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie. Jedoch habe die Corona-Entwicklung gerade in den letzten Wochen enorm an Dynamik gewonnen.

Deshalb sei im Augenblick eine Durchführung des Hessentags im Mai unter den aktuellen Entwicklungen nur schwer vorstellbar, heißt es weiter. Eine einfache Verschiebung der Veranstaltung um wenige Monate, wie dies gerade diskutiert wird, halte die CDU-Fraktion jedoch auch als wenig realistisch. Die CDU-Fraktion möchte inzwischen eine deutliche zeitliche Verschiebung des Hessentags in Fulda nicht mehr ausschließen, heißt es weiter. Die Entscheidung über den Hessentag obliege jedoch dem Hessentagsbeirat, der Mitte Januar tagen und der die Gespräche zwischen der Hessischen Staatskanzlei und dem Fuldaer Oberbürgermeister, Dr. Wingenfeld, bewerten werde. Dem Votum des Gremiums werde die CDU-Fraktion nicht vorgreifen. Ziel sei es, ein bestmögliches Ergebnis für Fulda und die Fuldaer Bürgerinnen und Bürger zu erzielen, so Patricia Fehrmann abschließend.

Die CWE Fulda möchte die Chancen auf einen Hessentag positiv fördern

Der Vorsitzende des CWE Stadtverbandes, Martin Jahn, sowie Stadtrat Rainer Kohlstruck sehen eine Absage des Hessentages bzw. eine Verschiebung in den Herbst 2021 zum heutigen Zeitpunkt als noch zu verfrüht an. Eine Absage des Hessentages wäre jetzt, wo es ein Licht am Ende des Tunnels gibt, kein gutes Signal. Martin Jahn: „ Wir haben noch Zeit! Und wir müssen uns damit abfinden, dass es einen normalen Hessentag, so wie wir ihn kennen, nicht geben wird. Eine gänzliche Absage liegt aber beispielsweise auch wegen der Förderungen nicht allein in der Hand der Stadt Fulda. Das es bezüglich des weiteren Verfahrens Gespräche gibt, liegt auf der Hand“, so Martin Jahn. Stadtrat Rainer Kohlstruck ergänzt: „Es müssen die Interessen der Stadt und des Landes, aber auch den nachfolgenden Ausrichter unter einen Hut gebracht werden, dies ist sicherlich nicht einfach. Ein Schnellschuss ist sicherlich nicht zielführend“. Aus Sicht der CWE Fulda wäre eine Verschiebung des Hessentages möglicherweise in das Jahr 2022 eine gute und positive Lösung, um dem Fest seinen Charakter zu belassen und die geplanten Investitionen in die Stadt Fulda zu fördern. Man muss nach Alternativen suchen, aber nicht überstürzte Entscheidungen treffen. Voraussetzung ist aber eine Verbesserung der Situation in der Covid-19-Pandemie. +++

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