
Unter dem Motto „Zukunft jetzt machen“ hat gestern die Hessen-SPD auf ihrer Landesparteiratssitzung im Congress Park Hanau ihr Sofortprogramm für die ersten 100 Tage nach Übernahme der Regierungsverantwortung vorgestellt. „Trotz der etwas strubbeligen Tage, ist die letzte Umfrage ein gutes Signal. Mit 25 Prozent haben wir eine gute Ausgangsposition für die nächsten Wochen.“, sagte die Generalsekretärin der SPD Hessen, Nancy Faeser MdL, am Samstagmorgen in Hanau.
Weiter erklärte der SPD Landes- sowie stellvertretende Bundesvorsitzende: „Wir machen es uns nicht so leicht wie die Landesregierung und gucken dort weg, wo es Probleme gibt, sondern packen diese an. Dazu zählt die vollständige Gebührenfreiheit von Kitas und Krippen und die Verbesserung der dortigen Arbeitsbedingungen.“ Außerdem wird es ein Sofortprogramm gegen den Lehrermangel geben. Ein weiterer, großer Baustein ist die Verbesserung der Verbindung von Stadt und Land. „Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um ein einfaches und bezahlbares Hessen-Flat Ticket für alle einführen zu können. Das ist ein sehr großes Programm, um Stadt und Land besser miteinander zu verbinden. Dazu werden wir mehr Züge auf die Gleise und mehr Busse auf die Strecke bringen, weil Menschen auf den ÖPNV angewiesen sind und sie nicht im Stich gelassen werden dürfen.“
„Die soziale Frage unserer Zeit ist bezahlbares Wohnen. Natürlich können wir nicht in den ersten 100 Tagen 30.000 Wohnungen bauen. Aber wir können zeigen, wie wichtig uns dieses Anliegen ist und sofort ein Aktionsprogramm für bezahlbare Wohnungen starten.“, erläuterte Schäfer-Gümbel die Vorhaben im Wohnungsbau. „Wir werden Erbbaurechte für 100.000 Quadratmeter Landesflächen anbieten und einen Bau-Senat einrichten.“
„Mit diesem 100-Tage-Programm legen wir einen Schlussstein einer Linie, die wir mit unserem Regierungsprogramm begonnen und dem Hessenplan+ fortgesetzt haben. Diesen Schlussstein legen wir, damit die hessischen Wählerinnen und Wähler wissen, wo wir hinwollen und womit sie rechnen können. Und damit der Unterschied zwischen uns und den anderen deutlich wird.“, schloss Schäfer-Gümbel die Vorstellung des Programms für die ersten 100 Tage Regierungszeit ab. Stillstand oder Fortschritt, Volker Bouffier oder Thorsten Schäfer-Gümbel: darum wird es am 28. Oktober gehen. Das machten die hessischen Sozialdemokraten und der Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel am 22. September, knapp fünf Wochen vor der Wahl, noch einmal deutlich. +++

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