Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich zuletzt weiter verschlechtert. Das Geschäftsklima sank im Juni von -29,5 auf -31,0 Punkte, wie das Münchener Ifo-Institut mitteilte.
Die Firmen beurteilen sowohl die aktuelle Lage als auch ihre Perspektive für die nächsten Monate schlechter. Ihre Erwartungen fielen auf den niedrigsten Stand seit März 2025. „Die Hoffnung auf eine schrittweise Erholung hat erneut einen Dämpfer erhalten“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Viele Unternehmen sehen derzeit keine Anzeichen für eine nachhaltige Belebung des Wohnungsbaus.“
Im operativen Geschäft bleibt der Druck hoch: Der Anteil der Unternehmen mit zu wenigen Aufträgen stieg von 42,2 auf 43,7 Prozent. Die Stornierungsquote lag mit 11,4 Prozent weiterhin auf erhöhtem Niveau. Die Sorgen um die Materialversorgung bleiben bestehen: 9,7 Prozent der Unternehmen meldeten erneut Engpässe bei wichtigen Vorprodukten.
„Die Unternehmen kämpfen trotz steigender Baugenehmigungen weiterhin mit einer schwachen Nachfrage“, so Wohlrabe. „Ein Rückgang der Stornierungen würde die fehlenden Neuaufträge nicht ausgleichen und deshalb keine Trendwende einleiten.“ +++
Wo ist die Stimmung in dem Laden hier denn eigentlich noch gut?! Spätestens bei den Landtagswahlen im Osten der Republik werden Einige im wahrsten Sinne des Wortes ihr „blaues Wunder“ erleben. Dann kommt der Aufschrei: Wie konnte das denn passieren?! Doch dann ist es zu spät. Die politisch Verantwortlichen hatten lange genug Zeit, um sich den drängenden Problemen im Land anzunehmen. Stattdessen wurde die Zeit dafür „genutzt“, sich mit sich selbst zu beschäftigen und sich an Nebensächlichkeiten abzuarbeiten. Wobei man den Niedergang nicht nur der Regierung Merz anlasten kann. Auch die Ampel-Koalition und schon davor „Mutti Merkel“ mit ihrer unterirdischen Migrationspolitik taten alles dafür, dass es mit Deutschland in den letzten Jahren rasend schnell bergab ging.
Vielleicht sollte man sich ein bisschen von unseren Nachbarn im Norden (Dänemark, Schweden) beraten lassen. Die wissen, wie ein gesunder Staatsapparat funktioniert.
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