Grüne Bundestagsabgeordnete Sandra Detzer in Fulda

Auf Wirtschaftstour bei Wiesenkiez und der Uth GbmH

Ein anregendes Besuchsprogramm erlebte die Bundestagsabgeordnete Dr. Sandra Detzer von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN bei ihrem Besuch in Fulda. Zusammen mit Markus Hofmann, Grüner Landtagsabgeordneter aus dem Kreis Fulda, statteten sie zunächst der mittelständischen UTH GmbH einen Besuch ab. Die Inhaberfamilie mit Peter J. Uth, Eva-Maria Uth und Tochter Julia Uth informierte die beiden Abgeordneten über die herausragende Expertise im Bereich des sogenannten Feinstrainerns, ein Bauteil zur Erzielung von sauberem Kautschuk, und der Aufarbeitung von Rückläufermaterialien in der Kautschukverarbeitung zur Schonung wertvoller Ressourcen.

Dass in Fulda ein weiterer sogenannter „Hidden Champion“ seinen Sitz hat, erfreute Markus Hofmann sehr: „Reifen-, Gummi- und Silikonprodukte begegnen uns tagtäglich und nehmen oftmals essenzielle Funktionen ein. Die UTH GmbH ist mit ihren innovativen Maschinen, die auf eigenen Patenten basieren, seit über 35 Jahren Weltmarktführer. Außerdem versorgt sich die Firma UTH mit einer großflächigen PV-Anlage, die auf dem Dach der modernen Montagehalle montiert ist, zu einem hohen Prozentsatz selbst. Das hat Vorbildcharakter.“ Als wirtschaftspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion konnte Sandra Detzer einen wichtigen Eindruck von den Herausforderungen eines deutschen Mittelständlers in unruhigen weltpolitischen Zeiten gewinnen.

Das Besuchsprogramm setzte sich im Fuldaer Stadtteil Niederrode fort. Auf dem Hof von Christoph Jestädt werden Getränke von regionalen Streuobstwiesen und weitere Produkte aus der Region vermarktet. Christoph Jestädt ist in gleich mehreren regionalen Zusammenschlüssen aktiv: die Beerenobstgemeinschaft Rhön-Vogelsberg, die Rhöner Apfelinitiative und die Foodies mit Haltung. Sandra Detzer, Markus Hofmann sowie die Grüne Landtagsabgeordnete Silvia Brünnel bekamen inmitten einer alten Streuobstwiese einen Eindruck von den Herausforderungen der nachhaltigen Lebensmittelerzeugung. „Die Preise entsprechen oft nicht dem enormen Arbeitseinsatz und der positiven Wirkung auf Mensch und Natur dieser Art von Lebensmittelproduktion. Die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen ist ein direkter Schutz von Lebensräumen. Auch die Tradition und alte Apfelsorten werden hiermit bewahrt“, so Sandra Detzer. Christoph Jestädt verwies auf die Vorbildrolle von Land und Kommunen und forderte mehr regionale und biologische Lebensmittel in den kommunalen Einrichtungen.

Den Ausklang fand das Programm im Restaurant Ritter in Fulda, in dessen Karte Regionalität großgeschrieben wird. Sandra Detzer stellte sich den Fragen von Mitglieder des Grünen Kreisverbandes Fulda zur aktuellen bundespolitischen Themen. +++ pm