Gemeinsamer Einsatz für den Pflegeberuf

Pflegerinnen und Pfleger fehlen

v.l.n.r.: Geschäftsführer des Liga-Arbeitskreises Gesundheit, Pflege und Senioren Helfert, Liga-Vorstandsmitglied Möller, Gesundheitsministerin Stolz, stellvertretender Liga-Vorstandsvorsitzender Dr. Juch, Liga-Vorstandsvorsitzender Schmidt, Liga-Geschäftsführerin Goertz. Foto: HMFG

Gesundheitsministerin Diana Stolz und die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V. haben sich bei einem Auftaktgespräch am vergangenen Freitag darauf verständigt, sich gemeinsam für den Pflegeberuf einzusetzen. „Die Pflegerinnen und Pfleger in unserem Land leisten tagtäglich Herausragendes für unser Land“, sagte die Ministerin und ergänzte: „Sie sind für andere Menschen da und helfen. Der Pflegeberuf verlangt viel, er gibt aber auch jede Menge zurück. Gemeinsam mit der Liga Hessen werden wir die Vorzüge dieses Berufs stärker in den Fokus setzen, um neue Pflegerinnen und Pfleger für Hessen zu gewinnen.“

Pflegerinnen und Pfleger fehlen

Der Fachkräftemangel war eines der zentralen Themen beim Auftaktgespräch. „Wir gehen davon aus, dass bundesweit rund 10 Prozent der Pflegeplätze nicht besetzt werden können, weil es zu wenig Pflegerinnen und Pfleger gibt“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Liga Hessen, Michael Schmidt. „Ich bin sehr froh, dass wir mit Gesundheitsministerin Diana Stolz eine kompetente Ansprechpartnerin haben, um diese Herausforderungen gemeinsam anzugehen.“

Ein weiteres Thema waren mögliche finanzielle Förderungen für den Bau und die Instandhaltung von Pflegeeinrichtungen. Speziell ging es hierbei um energetische Sanierungen und Künstliche Intelligenz, die Umbauten erfordern. Die Liga Hessen plädiert für die Wiederaufnahme der so genannten Objektförderung. „Vielen Dank an die Liga Hessen für die sehr wertvollen Impulse. Wir werden auch künftig im engen Kontakt stehen und gemeinsam daran arbeiten, die Pflege in Hessen weiter voranzubringen“, so die Ministerin abschließend. +++ pm