Die Stadt Fulda überprüft einen möglichen Fall von Wahlmanipulation bei der Ausländerbeiratswahl im März. Hintergrund ist ein anonymer Hinweis, wonach einer der Kandidaten Wähler unter Druck gesetzt haben soll, damit diese per Briefwahl für ihn stimmen.
Nach Angaben der Stadt wird der Sachverhalt derzeit geprüft. Tatsächlich zeigt sich bei den Wahldaten eine auffällige Entwicklung: Einer der Wahlvorschläge konnte deutlich mehr Briefwähler mobilisieren als alle anderen Gruppen. Dies geht aus Daten des offiziellen Votemanagers hervor.
Welche Liste konkret betroffen ist, will die Stadt Fulda bislang nicht öffentlich nennen. Mit dem Fall soll sich nun ein eigens eingesetzter Prüfungsausschuss befassen, der sich am 7. Mai konstituiert.
Auch die Staatsanwaltschaft hat bereits Ermittlungen aufgenommen. Weitere Einzelheiten zu möglichen Beschuldigten oder zum Stand der Untersuchungen wurden zunächst nicht bekannt. +++
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