„Förderverein Freibad-Freunde“ wurde aus der Taufe gehoben

Bad Salzschlirfer Freibad erhalten und betreiben

Foto: privat

Das war doch mal ein Start nach Maß: Knapp 30 Personen waren in die Gaststätte am Ried gekommen, um den „Förderverein Freibad-Freunde Bad Salzschlirf“ aus der Taufe zu heben. Es herrschte Aufbruchstimmung an diesem Abend. Der frischgewählte Vorsitzende Martin Dornberger dankte Bad Salzschlirfs Bürgermeister Matthias Kübel für die „Initialzündung zur Gründung des Vereins“. Er rief als Ziel aus, dass „wir 250 Mitglieder zusammen bekommen“. Der Verein will mit Hilfe aus dem Ehrenamt das Bad Salzschlirfer Freibad erhalten und betreiben, heißt es in einer Mitteilung.

Und der Förderverein hat tatsächlich nicht nur einen Bürgermeister in den Reihen der Gründungsmitglieder sondern sogar deren zwei: Denn neben Bürgermeister Kübel war auch Florian Fritzsch, Rathauschef der Nachbargemeinde Großenlüder, am Gründungsabend mit dabei. Durch seine Anwesenheit unterstrich er, dass das Bad Salzschlirfer Bad auch für Großenlüder einen hohen Stellenwert hat. Und schließlich machte sich Fritzsch auch nützlich, indem er als Wahlleiter fungierte. „Wir wollen dieses Freibad unterstützen. Es ist nicht nur für Bad Salzschlirf und Großenlüder sondern für die gesamte Region ein Gewinn“, sagte Großenlüders Bürgermeister.

Bürgermeister Matthias Kübel gab einen kurzen Überblick über den Sachstand der Baumaßnahmen und berichtete, dass viele Bürgerinnen und Bürger die Gründung des Fördervereins angeregt hätten. Die Satzung des Vereins hatte Kübel übrigens selbst vorbereitet und mit dem Amtsgericht Fulda abgestimmt. Und einige Bürgerinnen und Bürger seien auf ihn zugekommen und hätten die Unterstützung durch Arbeit im Vorstand angeboten. So auch Martin Dornberger, der frisch gewählte Vorsitzende des Bürgervereins. Für ihn ist das Schwimmbad das passende Identifikationsobjekt für Bad Salzschlirf nach der Corona-Pandemie. Dornberger selbst hat eine emotionale Bindung zum Schwimmbad: Schließlich betrieben seine Eltern einst die Gaststätte im Freibad. Dornbergers Stellvertreter sind Simone Stöppler, Jan Henkelmann und Friedrich Meister, der sich als Mentor für die Netzwerkarbeit sieht. Kassenwart ist Christopher Selke und Schriftführerin Beata Dudasne Lazar. Beisitzer sind Natalie Baroke, Uwe Gies, Thomas Geistdörfer sowie Lina Reus. Als Kassenprüfer fungieren Daniela Bien und Maren Dietz.

Der Vorstand des Fördervereins geht seine Arbeit gut vorbereitet an: So recherchierte Jan Henkelmann beispielsweise im Alsfelder Stadtteil Lingelbach, wo der Verein Dorfgemeinschaft Lingelbach das Dorfbad in Eigenregie betreibt. Diese „eingeschworene Gemeinschaft“ habe das Schwimmbad zu einem Dorfmittelpunkt gemacht, berichtete der neue stellvertretende Vorsitzende. Es herrscht jedenfalls Aufbruchstimmung im neuen Verein. Dazu passt auch das Schlusswort des Vorsitzenden Martin Dornberger: „Klasse, dass der Bürgermeister den Startschuss gegeben hat. Ich bin begeistert von der Stimmung im Verein. Jetzt greifen wir an.“ +++