Erwerbsgartenbau sichert über 52.000 Arbeitsplätze in Hessen

Wiesbaden. Über 52.000 Arbeitsplätze in Hessen sind abhängig vom Erwerbsgartenbau mit seinen vielfältigen Sparten: von Blumen über Obst- und Gemüse, Landschafts- und Friedhofsgartenbau bis hin zu Baumschulen und Staudenbetrieben. „Die hessischen Gartenbaubetriebe stellen sich mit einem umfangreichen Angebot an Produkten und Dienstleistungen dem Wettbewerb und entwickeln innovative Konzepte, um sich auch in Zukunft am Markt positionieren und den Verbraucherinnen und Verbrauchern interessante Angebote machen zu können“, macht Landwirtschaftsministerin Priska Hinz deutlich.

Zur Unterstützung dieser Bemühungen lobe das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den jährlich zu vergebenden „Zukunftspreis Gartenbau des Landes Hessen“ aus. Die Auszeichnung ist mit 1.500 Euro dotiert. Der Preis richtet sich an inhabergeführte Unternehmen mit Sitz in Hessen, die gartenbauliche Produkte erzeugen oder vermarkten oder gärtnerische Dienstleistungen erbringen. Nicht teilnehmen können Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus und Unternehmen, an denen die öffentliche Hand zu mehr als 25 Prozent beteiligt ist.

Wichtige Kriterien sind innovative Qualitäten der Maßnahmen sowie ökologische, energetische und betriebliche Belange. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 15. Oktober 2014 beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz möglich. Über die Vergabe entscheidet eine Fachkommission. Die näheren Modalitäten sind der Ausschreibung auf der Homepage des Ministeriums zu entnehmen. +++ fuldainfo