Erweitertes Stadtbusangebot an den Adventssamstagen

Mit Stadtbuslinien zum Weihnachtseinkauf

Busbahnhof

An allen vier Adventssamstagen erweitert die RhönEnergie Fulda in diesem Jahr ihr Stadtbusangebot in den Hauptzeiten: Zwischen 9.00 Uhr und 19.00 Uhr gibt es zusätzliche Verbindungen; die Busse fahren in dieser Zeit in der gleichen Taktung wie an Wochentagen. Vor 9.00 Uhr und nach 19.00 Uhr gilt der übliche Samstagsfahrplan. So lassen sich die vorweihnachtlichen Einkäufe bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen, rät die RhönEnergie.

„Es ist absolut zu begrüßen, dass die Rhönenergie an den Adventssamstagen mehr Busse einsetzt. Noch besser wäre es, wenn das Angebot an diesen Tagen kostenfrei wäre“, heißt es in einer Pressemitteilung des SPD-Stadtverbands Fulda. Viele Regionen und Städte in Hessen zeigen vorbildlich, wie so etwas funktioniert. Daran könnten sich Stadt und Landkreis mal ein Beispiel nehmen, meint Co-Vorsitzender H.-J. Tritschler. Zwar gab es im Stadtgebiet vor geraumer Zeit schon mal Versuche in dieser Richtung, die leider nur von kurzer Dauer waren. Warum nicht einen neuen Versuch starten? Was woanders funktioniert kann auch in Fulda klappen. Zumal in Zeiten des Klimawandels ohnehin über eine Stärkung und Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs nachgedacht werden muss. Mit einem entsprechend attraktiven Angebot kann hervorragend für den diesen geworben werden. Und – wenn man will -gewinnt man Erkenntnisse, die man  auch für die Kulturangebote im Sommer nutzen könnte .

Über einen Shuttle-Service nachzudenken, der Parkplätze wie beispielsweise Ochsenwiese oder Messegelände mit der Innenstadt verbindet, wäre in den Augen der SPD ebenfalls eine Option. Ein solches Nahverkehrsangebot ist mit Sicherheit für die gesamte Stadtregion interessant. Deshalb fordert der SPD-Stadtverband vom Magistrat, gemeinsam mit den Verantwortlichen in der Stadtregion Gespräche über ein solches temporäres Angebot für die nächste Weihnachtszeit zu führen. Wenn bereits im kommenden Kultursommer in dieser Richtung etwas passieren würde, hätte man auch nichts dagegen, heißt es zum Schluss der Pressemitteilung. +++ pm