Durch Gedenken die Erinnerung wachhalten und den Frieden sichern

Leben stehe im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung

Nach dem Sonntaggottesdienst fand die Gedenkfeier zum Volkstrauertag durch den Regen in der Rasdorfer Stiftskirche statt. Bürgermeister Jürgen Hahn hielt die Ansprache. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Pfarrer Ulrich Piesche, sang der Männergesangverein „Cäcilia“ 1921 Rasdorf das Lied: Möge die Straße uns zusammenführen“ (Dirigent Alexander Klee). Das Gedenken in diesem Jahr gelte nicht nur den Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege, sondern auch den derzeitigen Unruhen und Kriege in der ganzen Welt und besonders in Israel und Palästina, sowie der Ukraine, so der Bürgermeister.

Kinder, Frauen, Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen blieben nicht verschont, ebenso seien Hilfsorganisationen betroffen. Scheinbar hätte man aus den Kriegen der Vergangenheit nichts gelernt. Brutalität, Unmenschlichkeit und menschliche Schutzschilde zu benutzen, seien zu verurteilen. Wir müssten dankbar sein für Jede und Jeden, die sich für Frieden und Freiheit einsetzte und ihnen Respekt und Anerkennung entgegenbringen. Der Volkstrauertag soll auch dazu beitragen, dass wir in Deutschland und Europa weiterhin in Frieden und Freiheit leben könnten. Wirtschaftliche Gesichtspunkte dürften einem Frieden nicht im Wege stehen. Im Wechsel mit Pfarrer Ulrich Piesche trug Bürgermeister Jürgen Hahn das Totengedenken zum Volkstrauertag der Bundespräsidenten Theodor Heuss und Frank-Walter Steinmeier vor.

Bei allem Gedenken an das vielfältige Leid stehe unser Leben aber im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern. Unsere Verantwortung gelte dem Frieden nicht nur in der Welt, sondern auch unter uns Menschen zu Hause, betonte Jürgen Hahn. Mit dem „Vater unser“, dem Lied „Irische Segenswünsche“ dem Segen und dem Singen der Nationalhymne endete die Veranstaltung in der Stiftskirche. Anschließend begaben sich die Kyffhäuser- und Reservistenkameradschaft Rasdorf, Bürgermeister Jürgen Hahn, Pfarrer Ulrich Piesche mit den Messdienerinnen, sowie die Teilnehmenden zum Ehrenmal am Kirchplatz. Dort legten der Bürgermeister gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Kyffhäuser- und Reservistenkameradschaft Rasdorf, Josef Krieg, einen Kranz nieder, währen Johannes Balzer „Ich hatte einen Kameraden“ auf der Trompete spielt. Bürgermeister Jürgen Hahn dankte für die so zahlreiche Teilnahme an der Gedenkfeier und besonders dem Männergesangverein (Vorsitzender Oswald Schöpf) und Johannes Balzer für die musikalische Gestaltung, sowie Pfarrer Ulrich Piesche für den feierlichen Gottesdienst und die kirchliche Begleitung der Gedenkfeier. +++ wim

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