Tann. Ortsverbandsvorsitzender Jörg Witzel fordert auf, Standortnachteile nicht zu bejammern, sondern in Vorteile umzuwandeln. Niedrige Immobilienpreise in Tann, dagegen hohe Personal- und Arbeitsplatzkosten in den Ballungsgebieten sind bei einer entsprechend guten Breitbandversorgung ein Standortvorteil für Tann, um Arbeitsplätze zu schaffen als Maßnahme gegen den demografischen Wandel. Der erhöhte Betreuungsbedarf der älteren Bevölkerung werde momentan durch die Gruppe der 45-60 Jährigen abgefangen. Es stelle sich die Frage, wer in 20 Jahren eben diese Gruppe zum Einkaufen und gemütlichen Beisammensein begleitet, wenn der Abwanderung nicht entgegengesteuert wird. „Die 4 Kandidatinnen und 4 Kandidaten des Tanner FDP-Teams haben durch ihre Erfahrungen aus Familie, Beruf und Vereinsleben ganz unterschiedliche Sichtweisen auf die Probleme der Großgemeinde und machen konkrete Lösungsvorschläge“, erklärt Andrea Willing, die sich bereits seit 10 Jahren als Stadtverordnete engagiert. Die FDP hat durch Anträge und Anregungen die Kommunalpolitik in Tann beeinflusst und das soll so bleiben, denn eine Politik nach dem Gutdünken einzelner hinter verschlossenen Türen kann durch eine Vielfalt an Parteien verhindert werden. „Offene Diskussionen mit Bürgerbeteiligung sind die Grundlage für eine Demokratie und dafür setzen wir uns ein“, bekräftigt Andrea Willing abschließend. +++ fuldainfo
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