Datafox setzt auf Wachstum in Hünfeld

Geisaer Unternehmen will ab dem kommenden Jahr einen Campus in Hünfeld errichten und umziehen

Produktion bei Datafox. Foto: privat

Die Firma Datafox will ab dem kommenden Jahr von Geisa nach Hünfeld umziehen. Wie Geschäftsführer Matthias Hartung mitteilt, sind die Pläne für den Bau eines Campus im Hünfelder Industriegebiet mittlerweile so weit fortgeschritten, dass im kommenden Jahr mit dem Neubau für den Umzug des Unternehmens und der Ansiedlung von Startups, Partnerunternehmen und Niederlassungen von Kooperationspartnern begonnen werden kann.

2023, spätestens 2024, soll der Umzug von Datafox mit seinen derzeit 70 Mitarbeitern abschlossen werden. Bis dahin hofft Hartung, dass auch neue Unternehmen und Partner bereits mit einziehen werden. Seine mittelfristige Perspektive ist die Schaffung von 300 bis 400 qualifizierten Arbeitsplätzen gemeinsam mit Firmen, die sich auf dem neuen Campus niederlassen werden. Die Pläne seien durch die Corona-Pandemie etwas verzögert worden. Hartung steht bei seinen Plänen auch im engen Austausch mit der Stadt Hünfeld.

Datafox ist ein Hersteller für elektronische Geräte zur Zeiterfassung, Betriebsdatenerfassung in Produktionsanlagen und der Gebäudesicherheit für Industrie, Dienstleister und IT-Unternehmen, der sich nicht an den Endkunden wendet, sondern technische Systemkomponenten entwickelt und produziert, die in den verschiedensten Bereichen Anwendung finden. Zu den Hauptkunden gehören vor allem viele mittelständische Unternehmen. Geräte von Datafox finden sich aber auch bei Großunternehmen wie Aldi Nord, H&M oder auch der Deutschen Post. In Deutschland ist das Unternehmen mittlerweile der drittgrößte Anbieter in seiner Branche. Begonnen hatte das Unternehmen 1998 zunächst in Eichenzell. 2006 folgte der Umzug mit sieben Mitarbeitern nach Geisa, wo derzeit rund 70 Mitarbeiter tätig sind. Hartung setzt für Datafox auf Wachstum für sein Unternehmen am Standort Hünfeld und sucht dafür auch weitere Mitarbeiter in allen Bereichen von, Softwareentwicklern über Informatiker, technische Vertriebsmitarbeiter, Sicherheitsanlagenplaner und Fachinformatiker sowie kaufmännische Mitarbeiter und auch Auszubildende in den Bereichen Fachelektroniker für Geräte bis hin zu Industriekaufleuten.

Mit dem Bau eines Campus will Hartung jungen innovativen Unternehmen oder auch Startups die Chance bieten, von Anfang an ein qualifiziertes Umfeld von Telefonanlagen, Serverdienstleistungen, Tagungs- und Besprechungsmöglichkeiten bis hin zu Coworkingspaces nutzen zu können. Ziel ist es, dabei auch Kooperationsmöglichkeiten für sein Unternehmen Datafox oder anderer Unternehmen auf dem Campus untereinander zu finden. Vorstellbar sei, dass dort vom Patentanwalt, über den Webdesigner, Industriedesigner, bis hin zum Spezialsoftwareentwickler für Industrieanwendungen und Elektrogeräteentwickler neue innovative Gründer und Firmen angesiedelt werden könnten.

„Das Grundstück im Hünfelder Industriegebiet haben wir bereits vor zwei Jahren erworben. Jetzt wollen wir die Planungen für den Umzug und die Entwicklung von Datafox und den Campus weiter vorantreiben, damit wir im kommenden Jahr mit dem Bau starten können“, sagt Hartung. Der Standort Hünfeld biete mit seinen Schulen, der Verkehrsanbindung und seiner guten Infrastruktur die Möglichkeiten für ein qualifiziertes und nachhaltiges Wachstum in einem attraktiven Umfeld, so Hartung abschließend. +++

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