Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr mit einem weniger starken Einbruch der Konjunktur als bisher erwartet. Das geht aus einer sogenannten Interimsprojektion der Regierung hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Für das laufende Jahr wird demnach ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 5,8 Prozent erwartet. Ende April war noch ein Rückgang um 6,3 Prozent prognostiziert worden. Für das kommende Jahr rechnet das federführende Bundeswirtschaftsministerium dann mit einer Erholung. Das Plus könnte bei 4,4 Prozent liegen – weniger als zuletzt erwartet. Die Wachstumsverluste aus diesem Jahr würden demnach 2021 noch nicht vollständig ausgeglichen werden. „Die Rezession im ersten Halbjahr ist weniger stark ausgefallen als wir befürchten mussten“, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) in Berlin. Der Aufschwung nach dem Ende der Einschränkungen gehe zudem schneller vonstatten als erwartet. Seit Mai sehe man eine deutliche Erholung d er Wirtschaft. +++
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