Brand bei Dröder und Hochwasser – Zentgraf dankt allen Helfern

Aktivitäten sind nicht hoch genug einzuschätzen

Künzells Bürgermeister Timo Zentgraf

Nach dem Brand bei der Spedition Dröder am 23. Mai waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren nun leider mal wieder mit dem Thema Hochwasser beschäftigt. „Beim Unwetter am vergangenen Wochenende und den damit verbundenen 47 Hochwassereinsätzen in Künzell innerhalb von wenigen Stunden waren sie nun bereits das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit im kräftezehrenden Einsatz und haben dabei viele Stunden ihrer Freizeit bis tief in die Nacht geopfert“, so der Künzeller Bürgermeister Timo Zentgraf in einer Mitteilung. Diese freiwillige Leistung und die damit verbundene massive Einschränkung ihrer privaten und familiären Aktivitäten ist nicht hoch genug einzuschätzen und verdient ein besonderes Lob. Auch die geduldigen Familien im Hintergrund bedürfen unserer Wertschätzung.

Die Ereignisse in diesen Tagen haben deutlich gemacht, dass unsere ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen in der Lage sind, schnell und effektiv im Notfall Hilfe zu leisten. Die Mannschaft der Feuerwehr Künzell ist einfach genial. Die Künzeller Bevölkerung dankt es Euch und ist stolz, auf Euch zählen zu können – mich als Bürger und Bürgermeister natürlich eingeschlossen. Ihr habt wieder einmal gezeigt, dass ihr in der Ausübung eures Ehrenamtes eine wichtige Vorbildfunktion erfüllt. Gerade die diesmal am stärksten betroffenen Anwohner in der Fuldaer Straße mit Wasserständen im Keller bis zu 1,30 Meter, haben mir persönlich gegenüber Ihre Anerkennung für die Leistung der Feuerwehrmannschaft sehr positiv geäußert.
Aber auch alle spontanen Helfer, Nachbarn, Freunde und Bekannte haben sich in vielen Fällen engagiert und die Hilfskräfte sowie die Geschädigten unterstützt.

Ein Dankeschön gilt auch allen Hauseigentümern, die bereits in den letzten Jahren Eigeninitiative ergriffen und sich selbst geschützt haben, so dass die Schäden und die Notwendigkeit zur Hilfeleistung dort geringer ausgefallen sind! An dieser Stelle möchte ich aus Erfahrung nochmals auf die dringende jährliche Wartung und Kontrolle der Rückschlagklappen der Abwasseranlagen hinweisen, die viel Unheil verhindern. Die ständige Investition in die technische Ausstattung der Feuerwehren hat sich ebenfalls gelohnt – z. B. haben die neuen Pumpen und Wassersauger sehr wertvolle Dienste geleistet. Alle 15 verfügbaren Fahrzeuge und ca. 100 Hilfskräfte waren im Einsatz und gerade auch die Busse für die Jugendfeuerwehr haben wieder gute Dienste beim Transport von Einsatzstelle zu Einsatzstelle geleistet. Leider kann nicht jeder Betroffene in seinem Sinne zufriedengestellt werden, dafür bitte ich auch um Verständnis und die Eigeninitiative ist in der Bevölkerung sehr unterschiedlich ausgeprägt. Nach jedem Hochwassereinsatz gibt es neue Erkenntnisse und man entdeckt wieder neuralgische Punkte, die zum Schutz der Anwohner optimiert werden müssen. Daran arbeitet das Bauamt der Gemeindeverwaltung mit voller Energie zum Wohle der Künzeller Bürgerinnen und Bürger. +++ pm

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