Blitzlichtinterviews für den beruflichen Match

Speed-Dating an der Winfriedschule

Foto: privat

Speed-Dating – damit verbindet man das schnelle, unkomplizierte Kennenlernen in einer ungezwungenen Atmosphäre, vor allem aber wenig Zeit, denn es geht ums Wesentliche: Passt es oder nicht? Anders als beim klassischen Speed-Dating ging es bei der Veranstaltung an der Winfriedschule am 23.11.2023 nicht um ein ungezwungenes Kennenlernen, sondern um das richtige Auftreten bei Bewerbungsgesprächen. Ca. 130 Schülerinnen und Schüler der E-Phase konnten mit den 23 regionalen Unternehmen auf Tuchfühlung gehen. Dabei ging es um ganz entscheidende Fragen: Welches Unternehmen passt zu mir? Wie kann ich potenzielle Arbeitgeber von mir und meinen Stärken überzeugen? Und vor allem: Wie kann ich in der Kürze der Zeit von mir überzeugen?

Im Vorfeld des Speed-Datings hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich für ein Unternehmen ihrer Wahl zu entscheiden und sich dort schriftlich zu bewerben. Die teilnehmenden Betriebe präsentierten dabei ihre Ausbildungs- und Dualen Studiengänge, aus denen die Jugendlichen ihre bevorzugten Angebote auswählen konnten. Beim anschließenden Aufeinandertreffen ging es nun darum, ein Vorstellungsgespräch zu simulieren. Zehn Minuten Zeit hatten die Oberstufenschülerinnen und -schüler, um sich zu präsentieren, fünf Minuten gehörten den Unternehmen, die den potenziellen Arbeitnehmern Feedback gaben, nicht geschönt, sondern real.

Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich vor den Gesprächen sichtlich nervös, waren aber am Ende umso erleichterter. „Am Ende war es nur halb so schlimm – die waren alle sehr nett und fair“, resümierte eine Schülerin. Auch die Unternehmen zeigten sich nach der 90-minütigen Veranstaltung zufrieden und lobten die gute Vorbereitung und teils hohe Qualität der Bewerbungen. Viele von Ihnen kommen bereits seit vielen Jahren und auch die „Neulinge“ freuen sich auf die Wiederholung der Veranstaltung im nächsten Schuljahr.

Noch zwei Jahre müssen die Schülerinnen und Schüler der E-Phase bis zum Abitur warten, spätestens dann beginnt die heiße Phase des Bewerbens – in der gewohnten Umgebung ihrer Schule konnten sie erste wichtige Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln und wer weiß: Vielleicht war der berufliche Match schon heute dabei?! +++ pm/julia knieling