Bistum Fulda hat 400.977 Katholiken

Fulda. Die kirchliche Statistik für das Bistum Fulda zum 31. Dezember 2013 liegt nun vor. Demnach hat die Diözese 400.977 Katholiken. Das sind 2.691 Gläubige weniger als 2012. Zu- und Wegzug von Katholiken sind in der Gesamtzahl nicht erfasst. Es gab im vergangenen Jahr 2.485 Taufen, 92 Wiederaufnahmen und 61 Übertritte sowie 4.250 Bestattungen und 2.929 Austritte.

Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich 2013 die Zahl der Taufen um 25 und traten 998 Menschen mehr aus der Kirche aus. 3.039 Kinder gingen zur Erstkommunion, 2.795 Jugendliche wurden gefirmt; 667 Paare ließen sich trauen. Der Prozentsatz der Gottesdienstbesucher lag bei 14,0. Im Verhältnis zu den bundesweiten Zahlen liegt die Fuldaer Statistik bei den Kirchenaustritten im Trend: Es gab 2013 in der katholischen Kirche Deutschlands insgesamt 178.805 Austritte, während es 2012 noch 118.335 waren. Der bundesweite Prozentsatz der Gottesdienstbesucher lag 2013 bei 10,8.

Der Fuldaer Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke betont: „Wir müssen leider feststellen, dass im vergangenen Jahr im Bistum Fulda über 50 Prozent mehr Menschen aus der Kirche ausgetreten sind als im Vorjahr. Dabei denken wir an jeden Einzelnen und bedauern, dass er – aus welchen Gründen auch immer – unsere Gemeinschaft verlassen hat.“ Frage man nach den Motiven, die Menschen zu diesem Schritt bewogen haben, so sei ein Zusammenhang mit der Diskussion über den Umgang der Kirche mit ihren Finanzmitteln wahrscheinlich. Diese sei unter anderem durch die Vorgänge in Limburg ausgelöst worden. „Die hohe Zahl an Kirchenaustritten ist für uns ein starker Impuls, darüber nachzudenken, wie wir als Kirche wieder Vertrauen zurückgewinnen können“, hebt der Generalvikar hervor. +++ fuldainfo