Berlin. Die Finanzreserven der gesetzlichen Rentenkasse haben einem Medienbericht zufolge zur Jahresmitte ein neues Allzeithoch erreicht: Ende Juni kletterte die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage auf den Rekordstand von 33,98 Milliarden Euro, berichtet der „Spiegel“. Diese Summe entspricht umgerechnet 1,85 Monatsausgaben, wie demnach aus einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung Bund hervorgeht. Ende Mai hatte die Rücklage noch bei 32,85 Milliarden Euro gelegen.
Grund für die positive Entwicklung ist vor allem die anhaltend gute Arbeitsmarktlage. Außerdem hatte die Große Koalition die zu Jahresbeginn 2014 eigentlich anstehende Beitragssatzsenkung ausgesetzt, um ihre Rentenreformpläne finanzieren zu können. Die Milliardenausgaben für die Mütterrente und die abschlagsfreie Rente mit 63, die von diesem Juli an die Kassen belasten, dürften das Finanzpolster allerdings künftig wieder schrumpfen lassen. Nach jüngsten Schätzungen der Rentenversicherung wird der Beitragssatz voraussichtlich 2020 von 18,9 auf dann 19,4 Prozent steigen müssen. +++ fuldainfo
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