Aufstiegsprämie für die Fortbildung von Fachkräften

Hessen honoriert den Willen und Einsatz in der Weiterbildung

Markus Hofmann (Grüne)

Mit der Aufstiegsprämie fördert das Land Hessen die berufliche Fortbildung von Fachkräften. Absolventinnen und Absolventen der Meisterschulen, Betriebswirtinnen und Betriebswirte, Fachkaufleute und Weitere könnten eine Förderung von 1000 Euro in Anspruch nehmen. Seit der Einführung im Jahr 2018 haben sich die Beantragungszahlen stets erweitert. 2020 und 2021 beantragten jeweils rund 3.000 Männer und Frauen die Unterstützung, was rund 5 Prozent mehr als noch 2019 bedeutet.

Markus Hofmann kommentiert als handwerks- und mittelstandspolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion: „Zwar investieren beispielsweise Meisterinnen und Meister erheblich Zeit und Geld in ihre Weiterbildung. Gleichwohl sind anschließend die Chancen auf gesuchte und anspruchsvolle Positionen mit attraktivem Einkommen außerordentlich gut. Hessen honoriert den Willen und Einsatz in der Weiterbildung mit der Aufstiegsprämie.“

Zusätzlich erweitert das Land den Zugang zur Prämie. Seit Anfang des Jahres können auch Abschlüsse gefördert werden, die in einem anderen Bundesland erworben werden. Die Absolventin oder Absolvent muss allerdings einen Wohnsitz und Arbeitsplatz in Hessen vorweisen können. „Die Erweiterung der Berechtigten und die Steigerung der Anträge für die Aufstiegsprämie ist auch angesichts des erheblichen Fachkräftemangels in vielen Branchen erfreulich. Außerdem brauchen wir diese Hochqualifizierten als Stütze unseres Berufsbildungssystems, weil sie wiederum neue Fachkräfte ausbilden,“ so Markus Hofmann. +++

Coronadaten

Der durch das RKI ausgewiesene Hospitalisierungsinzidenz-Tageswert für Hessen liegt aktuell bei 5,58 pro 100.000 Einwohner (29.06.2022). Eine Woche zuvor betrug der Wert 3,81 pro 100.000.
Letzte Aktualisierung: 30.06.2022, 06:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
965,4 ↑2153
Vogelsberg1018,0 ↓1074
Hersfeld
579,4 ↓697
Main-Kinzig823,4 ↓3472

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