50 Jahre Vereinigung freischaffender Architekten Bezirksgruppe Fulda Hünfeld

OB Wingenfeld: „Gute Architektur zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Menschen - auch noch nach hunderten von Jahren in ihr wohlfühlen!“

Kurt Staubach, Jutta Diegelmann und Andreas Staubach.

Fulda. „Gute Architektur zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Menschen – auch noch nach hunderten von Jahren, in ihr wohlfühlen“, so Dr. Heiko Wingenfeld (CDU), Oberbürgermeister der Stadt Fulda, vor wenigen Stunden auf der Jubiläumsfeier der Vereinigung freischaffender Architekten (VfA) Deutschlands e. V. Bezirksgruppe Fulda Hünfeld anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums in der Kapelle des Vonderau Museums in Fulda.

Seit nunmehr als 50 Jahren vertritt die Vereinigung freischaffender Architekten – kurz: VfA – Deutschlands e. V., als einziger Berufsverband, – deutschlandweit – die Interessen freischaffender Hochbau-, Innen-, Landschafts- und Städtebauarchitektinnen und Städtebauarchitekten. Die Bezirksgruppe Fulda Hünfeld, feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass, fanden sich heute Nachmittag, in der Kapelle des Vonderau Museums Fulda, rund 80 geladene Gäste – unter ihnen Kollegen, Weggefährten sowie Freunde und Familie der Vereinigung – zusammen, um mit Begründern – allen voran Dipl.-Ing. Kurt Staubach, Gründungsmitglied der VfA Bezirksgruppe Fulda Hünfeld, – sowie Akteuren in leitender architektonischer Verantwortlichkeit, die vergangenen 50 Jahre architekturhistorisch Revue passieren zu lassen und gebührend zu feiern. Eröffnet wurde die Jubiläumsfeier von Jutta Diegelmann, Vorsitzende der Vereinigung freischaffender Architekten Deutschlands e. V. Bezirksgruppe Fulda Hünfeld.

„Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich darf sie im Namen der Vereinigung freischaffender Architekten Deutschlands e. V. Bezirksgruppe Fulda Hünfeld aufs herzlichste willkommen heißen. Ich freue mich, dass sie heute den Weg nach Fulda gefunden haben, um mit uns – ‚50 Jahre VfA Bezirksgruppe Fulda Hünfeld‘ zu feiern. Besonders darf ich heute begrüßen – Kurt Staubach, Gründungsmitglied der Bezirksgruppe Fulda Hünfeld, und die Familie Staubach“, so Jutta Diegelmann in ihren Begrüßungsworten. Weiter sagte die Vorsitzende: „Seit der Gründung, im Jahre 1966, ist viel passiert – da gab es beispielsweise die Kulturrevolution in China und in Fulda – war damals gerade Dr. Alfred Dregger Oberbürgermeister.“ Daneben nahm Jutta Diegelmann die Anwesenden mit auf eine Zeitreise durch die Fuldaer Bauhistorie – wohl immer mit Bezug auf den damaligen Oberbürgermeister der Stadt und den amtierenden Stadtbaurat. Abschließend ihrer Rede betonte Jutta Diegelmann noch einmal die gute Kommunikation unter den Mitgliedern in der Bezirksgruppe Fulda Hünfeld und deklarierte diese, als „wertschätzenden Austausch“.

„Gute Architektur zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Menschen – auch noch nach hunderten von Jahren, in ihr wohlfühlen“, so Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU), der Grüße sowie Glückwünsche von Seiten der Stadt überbrachte. „Ich freue mich, dass ich heute hier stehen- und ihnen zu ihrem 50-jährigen Bestehen gratulieren darf. Fulda war in ihrem Gründungsjahr, 1966, sicherlich schon eine wachsende Stadt und hatte wohl 40.000 Einwohner – das war vor der Gebietsreform. Heute kann man wohl – wenn man die umliegenden Gemeinden Petersberg, Künzell und Eichenzell mit dazu rechnet – locker von 110.000 Einwohnern sprechen“, so der Oberbürgermeister weiter. Daneben hielt es Wingenfeld für wichtig, die Ziele der Stadt, immer wieder neu zu definieren – sowie sie sowohl auch – stets zu hinterfragen wissen.

Als einer der Gründungsmitglieder der VfA Bezirksgruppe Fulda Hünfeld und heute – nach nunmehr 50 Jahren Vereinshistorie anwesend– ergriff Dipl.-Ing. Kurt Staubach, als wesentliches Gründungsmitglied der Bezirksgruppe, für einige Minuten das Wort: „Die Fuldaer Stadtbauräte – ich habe sie alle erlebt – und sogar einen von ihnen, ein klein wenig – unter meinen ‚Fittichen‘ gehabt. Ich möchte mich an dieser Stelle – bei allen Verantwortlichen – ganz herzlich bedanken und ganz besonders auch an Frau Diegelmann. Wir haben mit ihnen eine tolle Führungskraft gewonnen – das hier heute – haben sie gut gemacht. Ein herzliches Dankeschön hierfür.“

„Ich kann nur immer wieder betonen, dass es Spaß macht, mit einem so tollen Team zusammenzuarbeiten“, so Dipl.-Ing. (FH) Andreas Staubach vom Architektenbüro „Staubach + Partner“ in Fulda sowie Landesvorsitzender der Vereinigung freischaffender Architekten Hessen. Daneben deklarierte der Landesvorsitzende, den tollen Zusammenhalt unter den Kollegen, als gute Basis, für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. „Wir sind eine wirklich große Baufamilie – das macht uns wohl in Fulda auch so einzigartig“, so Staubach abschließend.

Als Gastreferentin fungierte Astrid Achatz, Geschäftsführerin der Fraunhofer-Allianz Bau. Der Vortrag trug den Titel „Bauen für die Zukunft – Zukunft für den Bau“.

So unterschiedlich die Glückwünsche der heute anwesenden Gratulanten auch waren; In einem Punkt waren sich alle einig: Fulda war immer schon – was die Architektur betrifft – gegenüber anderen Städten – „etwas an der Spitze“ – man möge sich dies bewahren und weiter so spitzenmäßig bleiben, wie bisher. +++ – jessica auth

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1 Kommentar

  1. Wenigstens einmal ein Artikel dazu, den man lesen kann. Das Meiste, was in Fulda produziert wird, ist inzwischen ja nicht mehr lesbar. Ich persönlich, finde es besonders traurig, dass die hiesigen Firmen extrem schwarze Scheuklappen vor den Augen haben. Die Menschen in Osthessen schütteln schon den Kopf über so manche Dinge. Ich bete jeden Tag, dass man sich in der osthessischen Metropole dementsprechend verhält. Aber ich glaube, es hilft nichts, Fulda bleibt ein Dorf, da kann noch so viel gebaut werden …

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