Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Montagmorgen vorläufig 13.908 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 13,5 Prozent oder 2.178 Fälle weniger als am Montagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg trotzdem laut RKI-Angaben von gestern 220,7 auf heute 222,7 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Dass die Zahl der neuen Fälle gegenüber der Vorwoche sank, der Inzidenzwert aber stieg, ist nur möglich, weil das RKI letzte Woche zahlreiche Nachmeldungen aus früheren Zeiträumen hatte, die aber in die Inzidenzwertberechnung nicht eingehen. Wegen der Weihnachtsfeiertage sind die Zahlen aber nur eingeschränkt mit der Vorwoche vergleichbar. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 738.400 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 161.500 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 69 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieb en Tage waren es 2.081 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 297 Todesfällen pro Tag (Vortag: 304). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 110.433. Insgesamt wurden bislang 7,01 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.
Die bundesweite Hospitalisierungsrate für Corona-Infizierte ist weiter gesunken. Das RKI meldete am Montagmorgen zunächst 3,26 Einweisungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen (Sonntag ursprünglich: 3,31, Montag letzter Woche ursprünglich 4,73). Es handelt sich um die jeweils vorläufigen Zahlen, die stets nachträglich noch nach oben korrigiert werden, da manche Einweisungen erst später gemeldet werden. Am höchsten ist die Hospitalisierungsinzidenz laut der vorläufigen Daten in Thüringen (11,32). Dahinter folgen Sachsen-Anhalt (7,93), Mecklenburg-Vorpommern (6,83), Sachsen (6,14), Bremen (5,44), Brandenburg (4,43), Saarland (3,66), Bayern (2,78), Baden-Württemberg (2,76), Hamburg (2,70), Schleswig-Holstein (2,68), Berlin (2,65), Rheinland-Pfalz (2,61), Nordrhein-Westfalen (2,53), Hessen (2,51), Niedersachsen (1,71). In der Altersgruppe 0-4 Jahre liegt die Hospitalisierungsinzidenz bundesweit vorläufig bei 1,69, in der Altersgrupp e 5-14 Jahre bei 1,07, in der Altersgruppe 15-34 Jahre bei 1,35, in der Altersgruppe 35-59 Jahre bei 2,04, in der Altersgruppe 60-79 Jahre bei 5,29 und bei den Über-80-Jährigen bei 12,73 Krankenhauseinweisungen mit Covid-19 je Woche und 100.000 Einwohner. Bund und Länder hatten sich darauf verständigt, dass ab einer Hospitalisierungsinzidenz von 3,0 die 2G-Regel flächendeckend gilt. Ab 6,0 kommt 2G-Plus, ab 9,0 sollen weitere Maßnahmen ergriffen werden. +++






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