Berlin. Ein Wahlsieg von Donald Trump könnte das deutsche Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr um etwa einen halben Prozentpunkt reduzieren. Das geht aus einer Analyse des britischen Beratungsunternehmens Oxford Economics hervor, die auch in der Bundesregierung kursiert, berichtet die Wochenzeitung „Die Zeit“. Die Berechnungen basieren auf der Annahme, dass Trump seine Ankündigungen im Wahlkampf insbesondere die umstrittenen Strafzölle auf Einfuhren aus China und Mexiko weitgehend umsetzt. Diese Maßnahmen belasten und bremsen demnach die Weltkonjunktur, was auch die deutschen Exporteure zu spüren bekämen. Auch die zu erwartende Verunsicherung an den Finanzmärkten schade der Wirtschaft. In der Bundesregierung hofft man aber darauf, dass Trump sobald er im Amt wäre einen moderateren Kurs einschlagen und beispielsweise keine oder nur sehr niedrige Strafzölle verhängen würde. In diesem Fall würden auch die Wachstumseinbußen erheblich geringer ausfallen. +++
Jetzt benutzen schon die etablierten Eliten ihre Beratungsfirmen, um in den US-Wahlkampf einzugreifen; lächerlich. Jeder weiß, dass das Geschwätz im Wahlkampf niemals umgesetzt wird. Dafür sorgen in den USA schon diejenigen, die die Macht haben und das sind keineswegs die Politiker.
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