Nach der Niederlage Deutschlands bei der Bewerbung um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat regt die hessische Landesregierung eine Kürzung der deutschen UN-Unterstützung an.
„Damit sitzt eine der größten Volkswirtschaften der Erde nicht mit am Tisch, wenn wichtige Entscheidungen getroffen werden“, sagte Hessens Minister für Internationales, Manfred Pentz (CDU), der „Bild“. Zudem sei man einer der größten Geldgeber der Vereinten Nationen.
Wenn Deutschland künftig dort nicht den Einfluss habe, der ihm zustehe, stelle sich die Frage, warum es dann weiterhin so viel Geld in die UN investieren solle, so Pentz weiter.
Deutschland war 2024 mit rund 4,4 Milliarden Euro der zweitgrößte Geldgeber der UN. +++
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